MMC13-Kursstruktur

Die Kursstruktur steht

Seit Monika, Heinz und ich diese Kurs-Website mit ersten Inhalten gefüllt und uns damit an die Netz-Öffentlichkeit getraut haben, sind gerade einmal zwölf Tage vergangen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir gerade einmal eine Vision, einen groben Plan, eine riesige Portion Motivation und viele Namen im Kopf – Menschen, von denen wir uns eine Beteiligung erhofften.

Mittlerweile steht nun bereits ein erstes vorläufiges Programm und die ersten 14 (!) Menschen mit MOOC-Erfahrung bzw. bzw. Know-how im Bereich Open Education haben bereits einen Beitrag zugesagt. DANKE! Wir sind begeistert über den Zuspruch, die vielen Anfragen und wertvollen Hinweise, mit wem wir uns noch vernetzen sollten und wer in unserem MOOC nicht fehlen darf. Wir freuen uns auf die neuen Kontakte, die sich daraus ergeben und hoffen, das Programm noch weiter mit klugen Köpfen anreichern zu können.

Um die Funktionsweise unseres MOOC-Maker Course 2013 zu erläutern, haben wir nun eine Seite zur Kursstuktur angelegt. Diese werden wir im Laufe der weiteren Vorbereitungen immer weiter ausbauen. Im ersten Schritt sind dort die verschiedenen Elemente beschrieben, die die Woche strukturieren sollen – wobei unsere MOOC-Woche immer mittwochs beginnt.

Wir werden diesen MOOC mit diesem Blog als “Hub” bestreiten und kein zusätzliche (mehr oder weniger geschlossene) Lernplattform mit integrierter Forenstruktur einsetzen, wie es zurzeit bei den so genannten xMOOCs der US-amerikanischen Universitäten Gang und Gäbe ist. Wir stellen uns damit ganz in die Tradition der cMOOCs der Kanadier Georg Siemens und Stephen Downes. Das heißt auch: Wir vertrauen darauf (und setzen dies zugegebener Maßen ein Stück weit voraus – dazu an anderer Stelle mehr), dass sich die TeilnehmerInnen mit Hilfe ihrer eigenen Netz-Präsenzen – seien es Blogs, Podcasts, Google+ Profile, YouTube-Channels usw. -  beteiligen und damit selbst entscheiden, wo sie ihre Kursbeiträge veröffentlichen wollen und wo die Diskussionen zu diesem Kurs stattfinden. Diese Dezentralität kann Chance und Hürde zugleich sein. Wir wollen dies gern im Rahmen des MMC13 kritisch unter die Lupe nehmen.

Mittwoch in der Früh gibt es hier auf howtomooc.org also den Eröffnungspost der GastgeberInnen zur Einstimmung in das neue Wochenthema. Darauf weisen wir natürlich auch auf Twitter @howtomooc hin, so dass alle, die unseren Blog-Feed abonniert haben und dem MOOC auf Twitter folgen, diesen Wochenstartschuss gar nicht verpassen können. Gleichzeitig verlinken wir im Programm und im Eröffnungspost auf die Impulsbeiträge, die schon am Vorabend (also am Dienstag Abend) von den ImpulsgeberInnen veröffentlicht wurden. Das können Artikel im eigenen Blog, Podcasts oder Videobotschaften sein oder auch Diskussionsbeiträge auf branch.com oder Google+ sein. Jede/r Impulsgeber/in möge die Form wählen, die ihr oder ihm entspricht.

Freitags von 17 bis 18 Uhr (mit einer Ausnahme in Woche 3, da ist’s der Donnerstag!) diskutieren wir live in einem Google+ Hangout mit ein bis drei ExpertInnen on Air verschiedene Aspekte des Wochenthemas. Alle KursteilnehmerInnen sind herzlich eingeladen, auf Youtube, Twitter oder Google+ per Textchat mitzudiskutieren. Die Gesprächsrunde wird sebstverständlich aufgezeichnet und auf im MMC13-eigenen YouTube-Channel zum Nachsehen/-hören archiviert.

In der fünften Woche ist übrigens alles ein bisschen anders, denn (spätestens) ab dann – und darüber hinaus – schreiben alle MMC13-TeilnehmerInnen gemeinsam an einem offenen Online-Handbuch für MOOC-Maker. Wie wir dies umsetzen, ob es beispielsweise ein Wiki oder ein offenes Google Doc wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt (20.11.2012) noch nicht fest…

Worüber wir bislang noch nicht viel gesprochen haben, ist die Rolle der Reflektoren/innen, die wir im Rahmen unseres MOOC gern ins Leben rufen und besetzen wollen: Jedes Experiment braucht die begleitende kritische Reflexion und Evaluation. In den fünf Wochen des MOOCs übernehmen dies die MMC-ReflektorInnen, die verbindlich jeweils am Ende einer MOOC-Woche öffentlich über den Verlauf des MOOC nachdenken. Ihre Überlegungen auf der Meta-Ebene können sich mit allen Aspekten des Kurses beschäftigen und selbstverständlich auch aufgreifen, was sie seitens der TeilnehmerInnen an Rückmeldungen mitbekommen.

Eine Reflektorin ist übrigens bereits gefunden: Ulrike Glembotzky hat sich bereits bereit erklärt, den MMC13 aus Lernersicht zu evaluieren. Wir sind gespannt, wer ihr noch zur Seite stehen wird! Vielen Dank!

Und somit endet jetzt der zwölfte Tag unseres MOOC-Experimentes…

Ich sage Gute Nacht und bis morgen, Ihr EduPunks, Rebellen des Lernens und Visionärinnen der Lehre!

Comments
8 Responses to “Die Kursstruktur steht”
  1. Luka Peters sagt:

    Diese neue Rolle der Reflektor_innen ist eine spannende Idee.
    Ein wenig in der Art habe ich das schon als Kommentator beim OPCO 2012 (http://opco12.de/) gemacht, mit 3 reflektierenden Beiträge in meinem Blog (http://www.edaktik.de/2012/04/opencourse-2012-trends-im-e-learning/, http://www.edaktik.de/2012/05/opencourse-2012-tablet-computing/ und http://www.edaktik.de/2012/06/opencourse-2012-learning-analytics/).

    Ich greife den Vorschlag gerne auf und biete mich als Reflektor an. Unklar ist mir grad noch, ob die Reflektor_innen sich dann einer spezifischen Woche widmen oder alle Wochen begleiten sollen (bzw. die 4 ersten). Letzteres wäre schon ziemlich viel Aufwand …

    Besten Gruss
    Luka
    @edaktik

    • Hallo Luka,

      zugegebenermaßen hatte ich bislang an ReflektorInnen gedacht, die uns die gesamte Zeit über begleiten. Doch sich eine Woche rauszusuchen, macht auch Sinn, wenn man nicht gar so viel Zeit und Kraft investieren kann. Daran soll es also nicht scheitern. Allerdings geht es ja auch weniger um das konkrete Wochenthema als vielmehr darum, wie der MOOC in der jeweiligen Woche “geglückt” ist.

      Vielleicht entwickeln wir noch ein kleines Gerüst, so etwas wie Leitfragen, die alle ReflektorInnen gleichermaßen beantworten – was also für ein bisschen Vergleichbarkeit sorgt.

      Du siehst, alles ist im Fluss, Deine Ideen sind willkommen!

      Herzlichst
      Dörte

      • Luka sagt:

        Hallo Dörte,

        ja, in der Tat würde ich gerne mehr zusagen können, aber habe auch einen anspruchsvollen Job mit vollem Terminkalender. Da mich aber MOOCs und die weitere Entwicklung sehr interessieren, möchte ich wenigstens zum Teil auch aktiv bei eurem Kurs dabei sein. Reflektor scheint mir daher eine gute Rolle. Wenn ich mir eine Woche aussuchen darf, würde ich gerne 30.1. bis 5.2. (Wie open sind MOOCs wirklich?) nehmen. Also: Gib mir ein O ;-)

        Viele Grüsse aus der Schweiz
        Luka

  2. Hallo Dörte und Monika,
    das scheint ein Job für mich zu sein.
    Struktur geben und reflektieren sind meine Spezialitäten.

    Habe Euer Projekt verfolgt, mich aber bisher zurückgehalten, da ich doch ordentlich eingespannt bin zurzeit.
    Würde mir aber gut passen, da ich in den letzten Wochen verstärkt festgestellt habe, daß mir aufgrund meiner einjährigen Tätigkeit als Projektmanagerin die Energie fehlt, Projekte gut als Beteiligte zu bestreiten. Mitlesen, nachdenken und drüber reden kann ich aber eigentlich immer.

    Viele Grüße, da steht auch noch ein Treffen mit gutem Wein aus, oder?
    Andrea

    • Liebe Andrea,

      wie wunderbar, Dich an Board zu haben! Ich freue mich sehr, dass Du Dich der Rolle der Reflektorin annimmst, so kenne und schätze ich Dich und weiß zudem um Deine vielfältige MOOC-Erfahrung.

      Stehst Du uns sogar die komplette Zeit als Reflektorin zur Seite oder möchtest Du Schwerpunkte auf bestimmte Wochen legen?

      Wir würden nämlich gern eine Liste der Reflektoren/innen mit einer wöchentlichen Zuordnung veröffentlichen.

      Viele Grüße
      Dörte

      PS: Und vor Weihnachten wird natürlich noch Wein getrunken, für was bist Du sonst nach Hamburg gezogen?! ;-)

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