MMC13-Umfrage-Aktivitaet

Ergebnisse der ersten MOOC-Teilnehmerumfrage im #MMC13

Wir haben Euch vom 15. Januar (ein Tag vor Start des MOOC-Maker Course 2012) bis zum 22. Januar (letzter Tag der 1. Woche) gefragt – und 190 #MMC13-Teilnehmer/innen haben geantwortet! Danke! Danke! Damit habt Ihr dafür gesorgt, dass die Ergebnisse wirklich aussagekräftig sind.

Bezogen auf die rund 300 anonymen Anmeldungen via E-Mail-Abo zum Zeitpunkt des Umfrage-Endes und die bis dorthin rund 150 namentliche Anmeldungen per Kommentar (wobei es etliche Überschneidungen bei den beiden Anmeldeformen gibt, die wir übrigens nicht exakt auseinanderdividieren können) ist das eine hervorragende Responsquote. Gilt das Ausfüllen eines Fragebogens eigentlich auch schon als aktive Teilnahme? ;-) Wo wir doch immer so viel über Teilnehmeraktivieerung sprechen…

Wir wollen Euch jetzt schnellstmöglich an den Ergebnissen teilhaben lassen, damit wir gemeinsam herausfinden können, was uns diese Zahlen sagen.

 

Umfrageergebnisse der 1. Teilnehmerumfrage

MMC13-Umfrage01-Frage01

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Ein paar spontane Gedanken zu den Zahlen

Ein MOOC, den man im Vorwege sehr stark auf Twitter bewirbt, zieht entsprechend viele Teilnehmer/innen an, die einen Twitter-Account haben (72%). Auf klassische PR haben wir ja komplett verzichtet und wirklich “nur” gebloggt und getwittert – und ein ganz wenig über unsere privaten Facebook- und Google+ Accounts gestreut. Gerade deshalb ist es spannend zu sehen, dass immerhin 9% über Suchmaschinen-Recherchen zu uns gefunden haben, und wirklich toll, dass der MOOC vielen auch eine persönliche Empfehlung wert war: Auf diese Weise sind immerhin 18% dazugestoßen.

Ganz besonders freue ich mich übrigens über die 9%, die einfach mitmachen, ohne sich angemeldet zu haben. Dass DAS uneingeschränkt möglich ist, ist meines Erachtens die Besonderheit eines wirklich offenen Online-Kurses. Und das ist uns sehr wichtig.

Die Vorbereitung auf die Planung eines eigenen MOOCs ist der zweitwichtigste Grund (mit 36%), um beim MOOC-Maker Course mitzumachen – gut zu wissen, dass wir die Zielgruppe erreichen. :-) Gleichzeitig haben 47% noch nie an einem MOOC teilgenommen (nicht eionmal lurkend) – insofern wird es auch weiterhin um die Frage gehen, ob Greenhorns und alte Hasen gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Zum Zeitpunkt, als sie die Umfrage ausgefüllt hatten, waren 26% noch unentschieden, in welchem Umfang sie sich aktiv einbringen werden. Hier lohnt es sich, am Ende des MOOC noch einmal abzufragen, wer letztlich anders als anfänglich erwartet und geplant, am MOOC teilgenommen hat und wie sich die Unentschiedenen entschieden haben (und warum).

Bei den Aussagen zu den geplanten Wegen zur aktiven Beteiligung, bin ich gespannt, inwieweit sich das angekündigte Mediennutzungsverhalten später in den Auswertungen wiederfindet. Laut Umfrage standen zum Start des MOOC Twitter (72%) und Kommentare hier im Blog (61%) hoch im Kurs – doch aktuell wird hier viel weniger kommentiert und rückverlinkt, als ich es erwartet hatte.

So, und nun seid Ihr dran: Was lest Ihr aus den Zahlen?

Comments
5 Responses to “Ergebnisse der ersten MOOC-Teilnehmerumfrage im #MMC13”
  1. Fontanefan sagt:

    Im Prinzip lese ich dasselbe wie ihr. Bisher gab es aber auf dem Blog noch nicht allzu viele Anlässe, Stellung zu nehmen. Daher wohl weniger Kommentare als erwartet.
    Übrigens: Meistens hat man nachher weniger Zeit, als man am Anfang gedacht hat.

  2. Ich bin total erstaunt über den hohen Twitter-Anteil am Webe-und Einladungseffekt für diesen mooc.
    Alles nicht mehr ganz junger Internetnutzer empfinde ich Twitter als ein sehr unuebersichtliches Medium.

    • Hallo Christian,

      Twitter erwies sich auch laut Abschlussevalution als Nr. 1 Medium im Sinne der Wichtigkeit im ersten dt. MOOC, dem OPCO11 – das hatte mich damals auch überrascht, ich selbst war vorher auch nicht so sehr in Twiitter unterwegs. Studien zeigen übrigens zur Twitternutzung in Deutschand (z.Bl JIM Studie) dass die Altersgruppe der OPCO12 und 12 Teinehmer auch genau der Altersgruppe entspricht, die Twitter viel nutzt.
      In USA sind die Twitteruser z.B. jünger, während hier die Jüngeren (z.B. Studierende) Twitter weniger kennen als 30+

      Inzwischen sind die MOOC Interessierten natürlich einfach auch in Twitter gut miteinander vernetzt durch diverse Kontexte, Kanäle und Follower.

      An alle: bin überrascht, dass Facebook so eine gringe Rolle spielt bzw. bin ich nicht wirklich überrascht, habe es geahnt, aber bin froh, es mal schwarz auf weiss (bzw. orange ;-) ) auf weiss zu sehen.

      Danke an die VerantalterInnen fürs schnelle Bereitstellen!

  3. Julia Russau sagt:

    Ich überlege gerade, ob es (sowohl aus Veranstalter- als auch Teilnehmerperspektive) Sinn machen würde, bei MOOC-Halbzeit noch eine Umfrage zu starten, um den Verlauf sichtbarer zu machen. Die erste Umfrage ist ja in einigen Punkten erst einmal “nur” ein Soll-Wert, z.B. was die geplante Mediennutzung angeht. Als Teilnehmerin würde mich ein kurzer Zwischenstand über den Ist-Zustand schon interessieren (z.B. welche Medien sich für die TeilnehmerInnen bislang als sinnvoll erwiesen haben (für Austausch, Reflexion), welche Methoden angewendet werden, um das eigene Lernen zu organisieren o.ä.).
    Die Frage nach dem tatsächlichen Aktivitätsgrad sollte man aber wohl eher weglassen. Wenn sich alle plötzlich nur noch als Lurker sehen, könnte das demotivierend für den weiteren Verlauf sein ;-)
    Da ich vorher noch nie bei einem MOOC dabei war, weiß ich nicht, ob es üblich/sinnvoll/nützlich ist, solche Zwischenergebnisse einzubinden?

    • Hallo Julia,

      je eine Umfrage in der Mitte und eine am Ende ist in Planung. Mal schaun, vielleicht öffnen wir auch den Umfragen-Entwicklungsprozess, dann können sich alle daran mitwirken. Deine Anregungen sind auf jeden Fall schonmal wertvoll!

      Viele Grüße
      Dörte

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