Fragezeichen

FAQs zum MOOC-Maker Course 2013

Hier kommen ein paar Antworten auf Fragen, die uns auf unterschiedlichen Wegen in letzter Zeit erreicht haben:

Heißt es eigentlich der, die oder das MOOC? (fragt z.B.Christel Broady hier)

Wir sagen: der MOOC, weil der Kurs (Course). Aber das mögen andere anders sehen. Lasst uns nicht damit aufhalten, sonst enden wir noch wie die BloggerInnen, die sich bis heute über der oder das Blog streiten… ;)

Ein MOOC auf deutsch: Nehmen hier nur Muttersprachler teil? (fragt z.B. Diethild Starkmeth hier)

Das wird sich zeigen, wir sind gespannt! Es würde uns sehr freuen, wenn dieser MOOC-Maker Course auch auf internationales Interesse stösse. Aus diesem Grund schreiben wir heurte auch noch eine E-Mail an Stephen Downes und Georg Siemens, in der Hoffnung, dass die beiden unseren Meta-MOOC ein wenig promoten… ;-) Natürlich könnte ein englischsprachiger Kurs mehr Menschen aus verschiedenen Ländern erreichen, dennoch haben wir uns ganz bewusst fürs Deutsche entschieden, um die hiesige Diskussion über das Potenzial von MOOCs zu intensivieren – und das fällt vielen in ihrer Muttersprache eben leichter.

Worin unterscheidet sich der MMC13 vom OPCO11 bzw. OPCO12? (fragt z.B. Nicole Bußmann hier)

Eigentlich fallen uns nur zwei Ähnlichkeiten ein, nämlich dass genannten MOOCs auf deutsch stattfanden/finden und alle eine Website mit Blog als Headquarter nutzen und keine Lernplattform. Schon die beiden OPCOs (11 und 12) sind konzeptionell deutlich unterschiedlich ausgerichtet gewesen, und der MMC13 setzt sich von beiden noch einmal ab. Das fängt mit der Art und Weise der sehr transparenten und “crowdgesourcten” Vorbereitung an und hört mit den neuen Rollen wie ImpulsgeberInnen und ReflektorInnen, die wir vergeben, noch nicht auf. Auch dass wir ein Wiki zur nachhaltigen Ergebnissicherung nutzen wollen (wird in Woche 5 scharf geschaltet), ist neu. Wir werden die konzeptionellen Unterschiede im Rahmen der ersten MMC13-Woche noch ausführlicher beleuchten.

Wo finde ich eigentlich das Wiki, von dem hier und da schon zu lesen ist? (fragt z.B. Andé J. Spang hier)

Ja, richtig, wir werden in diesem MOOC gemeinsam ein Wiki befüllen, aber erst ab Woche 5. Ziel des Wikis ist es, eine Art kollaborativ (auch über den MMC13 hinaus) erstelltes Handbuch für MOOC-Maker zu werden. Die Webadresse des Wikis geben wir rechtzeitig bekannt. Es wird wahrscheinlich auch direkt über howtomooc.org erreichbar sein. Und wenn Du Dich jetzt fragst, warum wir das Wiki erst in der fünften MOOC-Woche scharf schalten: Wir wollen ganz bewusst in den ersten Wochen andere Social Media für die Kursdiskussionen und die Publikation von Teilnehmerbeiträgen nutzen und nicht zu viel Aufmerksamkeit durch das Wiki absorbieren. Sei unbesorgt: Vieles von dem, was in den ersten vier Wochen des MOOCs – auch gemeinsam im Rahmen kollaborativer Aufgaben – produziert wird, kann später als Ergebnissicherung ins Wiki gefüllt werden.

Warum nutzt Ihr eigentlich nicht mixxt? (fragt z.B. Jutta Dierberg hier)

mixxt.de ist eine tolle Netzwerk-Plattform, die wir durch diverse BarCamps, die darüber organisiert werden, sehr gut kennen. Natürlich ist es möglich, einen MOOC über mixxt abzubilden, und vielleicht geschieht das in Zukunft ja auch einmal (z.B. beim MMC14 oder durch andere MOOC-VeranstalterInnen)… Doch wir haben uns jetzt bewusst gegen eine Lernplattform als zentrale Diskussions-, Netzwerk- und Publikationsplattform entschieden, weil uns an einer dezentralen und sehr öffentlichen Debatte im Rahmen des MMC13 gelegen ist. Wir wissen, dass dies mehr Medienkompetenz und Mut zur Öffentlichkeit auf Teilnehmerseite voraussetzt. Wir glauben aber an die positiven Effekte, weil so jederzeit und auch nach MOOC-Ende leichter an die publizierten Beiträge angeknüpft werden kann. Und ganz ehrlich: Die xMOOCs, an denen wir in letzter Zeit teilgenommen haben, und die allesamt über Lernplattformen (wie Coursera) abgewickelt werden, fühlten sich nicht besonders “open” an – aber auch das ist etwas, was wir im Laufe des MMC13 gemeinsam vertiefen werden.

Wie absolviere ich einen MOOC erfolgreich? (fragt z.B. Diethild Starkmeth hier)

Die Gegenfrage müsste lauten: Wie wird “erfolgreich” definiert? Wenn es Dein der Wunsch ist, von Anfang bis Ende aktiv dabei zu sein, dann hilft nur eins: Dich von Anfang an von der Vorstellung befreien, Du könntest (oder müsstest) ALLES lesen (hören, ansehen), was von den Teilnehmenden publiziert wird. Schon der Anspruch, alle von uns GastgeberInnen empfohlenen Quellen pro Themenwoche durchzuarbeiten, wäre fatal, weil es Dein Zeitkontingent wahrscheinlich sprengen würde – Frust wäre vorprogrammiert.

Was hilft: eine klare Vorstellung davon, wieviel Zeit Du pro Woche einplanen kannst und willst, Verabredungen mit Dir selbst zu festen Zeiten, an denen Du zum Beispiel bloggst, eine im Idealfall öffentliche Definition Deiner Ziele, warum Du den MMC13 mitmachst und was Du hier erfahren bzw. erleben möchtest. Wir werden in den Tagen vor dem Start noch ein paar Hilfestellungen geben, wie der Einstieg in den MOOC gut gelingen kann.

Wieviel Zeit sollte ich pro Woche idealerweise einplanen? (fragt z.B. Rumpelstilz hier)

Das lässt sich tatsächlich nicht so pauschal beantworten. Auch wer nur zwei bis drei Stunden pro Woche Zeit hat, kann das Kursgeschehen intensiv verfolgen: die Impulsbeiträge lesen/hören, am Live-Event teilnehmen und und sich ein paar weitere Diskussionen zu Gemüte führen. Bei vier bis fünf Stunden pro Woche ist sicherlich auch eine aktive Beteiligung mit eigenen Beiträgen drin – wenn man sich klar begrenzt und nicht versucht, nebenbei alles zu erfassen, was andere zu anderen Quellen bzw. Fragestellungen schreiben. Fokussierung ist das Zauberwort. ;) Vielleicht ist es ja auch eine befriedigende Lösung, wenn Du Dich von vornherein auf eine Themenwoche konzentrierst, in die Du wesentlich mehr Zeit investierst, und Du dafür eine andere nur so nebenbei mitkriegst.

Gibt es eigentlich auch richtige Aufgaben pro Woche – oder wie erfahre ich, was ich zu zu tun habe? (fragt z.B. Ursula Böhm hier)

Pflichtaufgaben gibt es nicht, auch nichts, was irgendjemand überprüfen und für einen Leistungsnachweis bewerten wird. Aber natürlich gäbe es viel zu tun… ;)

Du kannst Dir aus den wöchentlichen Lektüretipps genau die Quellen auswählen, die Dich am meisten interessieren und die Dich am meisten zum Nachdenken anregen. Wenn Du möchtest, lass alle anderen an Deinen Gedanken teilhaben, indem Du Deine Fragen oder Erkenntnisse, die Du aus der Lektüre gewinnst, veröffentlichst.

Zusätzlich werden wir zu Beginn einer jeden Woche ein paar Aufgaben ins Eröffnungs-Post stellen, die kollaboratv erledigt werden können (alles freiwillig). Lasst Euch überraschen! ;-)

*****

Habt Ihr noch mehr Fragen vor MOOC-Start?

Wir beantworten Sie gern hier in den Kommentaren!

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MOOC-Maker Course MMC13 vom 16.01. bis 22.02.2013

TeilnehmerlisteAnmeldungProgrammTwitter

Comments
12 Responses to “FAQs zum MOOC-Maker Course 2013”
  1. Ursula Böhm sagt:

    na , das war doch mal eine super Samstagmorgenlektüre :)
    es macht Freude, eure eingestellten Infos zu lesen….und den links zu folgen…..jetzt weiß ich auch, was Konnektivität bedeutet und verstehe immer besser, wie ein Mooc “gelebt” werden kann.
    Habe gerade festegestellt, dass sich bei mir eine falsche Schreibweise für #MMC13 eingeschlichen hatte… :)
    auch so etwas passiert eben noch am Anfang….

  2. Markus Jung sagt:

    Klasse Zusammenstellung, vielen Dank. Mit jedem Beitrag wächst meine Ungeduld, dass es endlich los geht. :-) Wobei – irgendwie hat es ja schon längst angefangen, wenn ich mir die vielen inhaltsvollen Kommentare im Blog so ansehe.

    Eine Frage habe ich noch: Irgendwo hattet ihr erwähnt, dass es von euch kein Forum zum MMC13 geben wird und ich frage mich – warum eigentlich nicht?

    Es wird ja jetzt schon in den Blog-Kommentaren (insbesondere im Anmeldungsthema) heftig diskutiert und es ist sehr schwer, da den Überblick zu behalten, da die Themen querbeet gehen (auch ganz weg von dem eigentlichen Blogartikel-Thema) und Antworten/Kommentare auf Fragen oft viele Kommentare später kommen.

    Ein Forum hätte da meiner Meinung nach zwei große Vorteile:

    1. Ein Thema pro Beitragsstrang.

    2. Antworten bzw. Reaktionen direkt unter den Fragen bzw. Ausgangsbeiträgen.

    Das würde meiner Meinung nach die Diskussion deutlich strukturierter und damit die Mitarbeit effizienter machen – und gerade Bedenken wegen der zeitlichen Belastung werden ja hier sehr häufig genannt.

    Und auch für das Wiki könnte auf diesem Weg schon viel an Inhalt gewonnen werden.

    Ein wenig Begründung kann ich ja oben aus der Antwort warum nicht mixxt zum Einsatz kommt bereits heraus lesen, zum Beispiel die fehlende Offenheit. Aber diese lässt sich auch in einem Forum ermöglichen – es kann so eingestellt werden, dass alle Inhalte öffentlich einsehbar sind und es ist sogar möglich (wenn auch nicht unbedingt zu empfehlen) eine Teilnahme ohne Registrierung einzustellen. Und das ein Teil der Diskussion zentral an einer Stelle (vermutlich eben hier in den Blog-Kommentaren) statt finden wird, lässt sich eh nicht vermeiden und wer dezentral über sein Blog, Google+ oder wo auch immer kommunizieren möchte, wird das auch tun, wenn es ein Forum gibt.

    Vielleicht doch nochmal eine Überlegung wert?

    Eine Alternative bzw. ein Kompromiss wäre vielleicht ein WordPress-Plugin, das strukturiere Kommentare im Blog erlaubt über eine Antwort-Funktion zu jedem Kommentar.

    (Ich gebe ja auch zu, dass ich ein überzeugter Forenfan bin und daher vielleicht nicht ganz unvoreingenommen ;-) )

    Euch dreien weiterhin ein frohes Schaffen.

    • Lieber Markus,

      es gibt ja drei Sorten Menschen (nein, nicht die Katzen- und die Hunde-BesitzerInnen, das sind ja nur zwei Sorten!): die Blogger, die Forenbetreiber und die WikiPedianer! Sollte ich mich – als Bloggerin – wirklich auf eine Diskussion mit einem Forenbetreiber einlassen? :-)

      Es ist spannend zu erleben, wie von allen Seiten in Bezug auf diesen MOOC verschiedene Kommunikationsplattformen gewünscht oder eingefordert werden. Ich glaube, dass alles sinnvoll und möglich wäre: Ein MOOC mit einem Wiki als Herzstück anzugehen (wie es übrigens auch der erste cMOOCer gemacht hat, noch vor Downes/Siemens), ein MOOC über ein Blog zu steuern oder aber ein MOOC mit Hilfe von Foren zu strukturieren. Die Frage ist jedoch, ob sich ALLES miteinander, auf einmal eingesetzt, wirklich gut verträgt.

      Wir haben uns aus verschiedenen Gründen – die wir in der ersten Woche auch noch einmal ausführliocher erläutern wollen – für ein Blog als Headquarter/Homebase/Hub entschieden. Damit verrät der MOOC-Maker Course zum einen natürlich ne Menge über die GastgeberInnen, die allesamt vom Herzen her BloggerInnen sind. Gleichzeitig geht es uns mit dem MMC13 aber auch noch um etwas ganz entscheidendes: Wir wünschen uns, dass mehr Menschen auf deutsch über Open Online Courses publizieren. Wir haben Sorge, dass ein Forum davon ablenkt, weil es so viel Aufmerksamkeit und Energie bindet, dass niemand mehr auf die Idee kommt, andernorts öffentlich zu reflektieren. Doch gernau diese Dezentralität ist von uns gewünscht und gewollt – nicht zuletzt aus dem Grund, weil jede/r nach Möglichkeit Herr/in über die eigenen Inhalte bleiben sollte. Das knüpft beispielsweise auch an die Idee von ePortfolios an. Wenn alle in ihren eigenen Netz-Präsenzen publizieren, vergrößert sich der Radius der Wahrnehmung des Themas – auf in Richtung derjenigen LeserInnen von Blogs (oder Google+ Accounts usw.), die nicht am MMC13 teilnehmen.

      Mit dem Argument, dass auch ein Forum sehr offen gestaltet werden kann, hast Du natürlich Recht. Dass dadurch aber AUTOMATISCH mehr Ordnung uns Strktur entsteht, wage ich zu bezweifeln. Foren brauchen intensive Pflege durch Community ManagerInnen, genau so wie ein Wiki viel Datenpflege braucht. Die Option, auf Blog-Kommentare hier direkt zu antworten und dadurch Struktur reinzubringen, gibt es übrigens schon – sie müsste nur von allen konsequent genutzt werden… :-) Vielleicht haben wir uns ja auch für die Lösung entschieden, die die Verantwortung zur Strukturierung, Selektion am stärksten an die Teilnehmenden deligiert?

      Ich freue mich, wenn wir diese Diskussion im Laufe des MOOCs noch fortsetzen!

      Viele Grüße!

      • Markus Jung sagt:

        Liebe Dörte,

        vielen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen.

        Ich fürchte, ich habe eine multiple Persönlichkeit ;-) bin ich neben Forenbetreiber doch auch Blogger und in Sachen Wiki wird sich auch etwas tun. Aber ist schon richtig, der “Forenmensch” ist in mir der dominanteste.

        Vermutlich muss ich mich gerade auf das dezentrale Konzept noch einlassen – als Mensch, der nichts übersehen möchte muss ich mich daran ebenso gewöhnen, wie zum Beispiel aus der Fülle der angebotenen Quellen und später sicher auch Diskussionen das zu selektieren, was für mich relevant ist. Das sehe ich als eines meiner Lernziele für diesen Kurs an.

        Die Möglichkeit, strukturiert zu kommentieren ist super. Ich hatte diese bisher nicht bemerkt, da ich die Kommentare über die Benachrichtigungs-Mails vefolgt habe.

        Es würde mich freuen, wenn sich diese Diskussion über den Einsatz verschiedener Kommunikationsplattformen in MOOCs dann während des Kurses fortsetzt.

        Beste Grüße
        Markus

    • jupidu sagt:

      Lieber Marcus,

      irgendwann gab es ja die Diskussion, ob wir uns im diesem MOOC dutzen sollen, wollen, dürfen? Ich hoffe, das “Du” passt.

      Ich liebe Foren und in meinen vielen reinen Online Kursen (mit max. 15 TeilnehmerInnen) wird nach Herzenslust diskutiert (im letzten E-Moderationskurs iim Juli 1900 Diskussionsbeiträge in 4 Wochen).

      Bei einem MOOC mag ich von einem Forum gar nichts wissen – vielleicht weil zu viele Personen teilnehmen? Oder weil es was ganz Anderes ist als meine Online-Kurse, in denen ich meine TeilnehmerInnen intensiv begleite und unterstütze – ein MOOC ist offen und braucht Selbstverantwortung. Oder weil ich es liebe Blogbeiträge zu lesen, während Diskussionsbeiträge oft auch redundant sind?

      Schönen Abend, jupidu / Jutta

      • Markus Jung sagt:

        Liebe “jupidu” Jutta,

        das “Du” passt natürlich.

        Ich lasse mich jetzt mal auf das hier gewählte Konzept ein und beobachte, wie es sich entwickelt. Ich glaube, dass auch Blogdiskussionen (Kommentare) redundant sein können. Wobei hier bisher tatsächlich sehr hochwertig kommentiert wird.

        Beste Grüße
        Markus

  3. Anja Lorenz sagt:

    Zum Wiki: Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, das Wiki erst in Woche 5 freizuschalten. Das könnte so laufen, wie wenn man nach dem Pausenklingeln noch schnell was zu Ende bringen möchte. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass das Wiki in den ersten Wochen schon ein geeigneter Platz zum Parken von Links o.ä. ist.

    Wollt Ihr eigentlich ein eigenes Wiki starten oder Plattformen wie die Wikiversity nutzen, die hier schon gut funktionieren?

    Ansonsten: tolles FAQ!

    Liebe Grüße,
    Anja

    • Danke für die vielen FAQs – jetzt weiß ich auch Bescheid ;)
      Wiki: Ehrlich gesagt, sehe ich das auch so wie @AnjaLorenz und würde das MOOC-Wiki schon vorher öffnen.
      Davon abgesehen steht oben in den FAQs: “Wo finde ich eigtl. das Wiki, von dem hier und da schon zu lesen ist?” Fragt André Spang… Also: Das Wiki von dem schon zu lesen ist, ist mein eigenes und es findet sich hier: http://www.andre-spang.de/wiki/index.php?title=MMC13_-_MOOC_Maker_Course_2013
      Und da kann man auch jetzt gerne schon Ideen und Anregungen ablegen. Da es ein Mediawiki ist, kann man den Code dann später auch einfach ins MOOC-Wiki bei howtomooc.org umkopieren, denn das dortige Wiki wird auch ein Mediawiki sein, wie ich gehört habe ;)

      Happy MOOCing!

      • Hallo Anja, hallo André,

        was haben Heinz, Monika und ich uns während des Vorbereitungsmarathons in den vergangenen Tagen die Köppe heiß geredet, wie das nun am besten zu handhaben ist mit dem Wiki…

        Es ist nicht in Stein gemeißelt, dass wir das Wiki erst zu Beginn von Woche 5 öffnen – vielleicht lassen wir uns noch überzeugen und werden auch früher mit den Vorbereitungen dafür fertig.

        Lasst mich nochmal kurz begründen, warum wir uns glauben, gute Gründe zu haben (über die Arbeit hinaus, die VORHER tatsächlich auch noch gemacht werden muss, denn ein nacktes Wiki nützt niemandem etwas und ist im Gegenteil kontraproduktiv), das Wiki nicht gleich zu Beginn des MOOCs online zu stellen und freizuschalten:

        1) – Wir sind uns bewusst, dass viele heiß sind auf das Wiki – entsprechend würde es womöglich so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, dass anderes zu kurz kommt. Wer schreibt dann noch in sein eigenes Blog? Wer nutzt dann andere offene Strukturen? Wird der ganze MOOC dann womöglich nur am Wiki gemessen?

        2) – Wir wissen nicht, ob wir es bewältigen können, von Woche 1 an die zusätzliche Arbeit zu leisten, die die Pflege eines Wikis nun einmal verursacht. Wenn wir das Wiki aber mit zu wenig Aufmerksamkeit beschenken, kann der Schuss auch schnell nach hinten losgehen.

        Auf der anderen Seite sind wir ja nicht unempfänglich für Argmente und sollten zur Wiki-Frage in der ersten MOOC-Woche noch einmal alle miteinander diskutieren. Evtl. nutzen wir dann Dein Wiki, Andrè, übergangsweise zum Parken und Vorbereiten von Inhalten, die wir später rüberheben (wie Du es ja auch vorgeschlagen hast), oder wir schalten das MMC13 Wiki tatsächlich schon früher scharf.

        Let’s MOOC!

  4. Ellen Trude sagt:

    Ein Hallo in die Runde mit dem Einbringen meiner Wikierfahrung aus Projektarbeiten: dort habe ich es erlebt, dass bei sehr vielen umfassenden Beiträgen rasch ein “riesiger”, aber in relativ kurzer Zeit schwer durchschaubarer Fundus an Inhalt entsteht. Das hängt natürlich wesentlich von der Disziplin der Beitragenden ab, aber selbst bei allem gutem Willen und Können der Mitwirkenden kann diese Fülle dann etwas später Einsteigende oder sich auch später dem Wiki Widmende “erschlagen” und nicht mehr nachvollziehbar machen. Auf jeden Fall brauchts wahrscheinlich, wenn’s richtig knackig von Anbeginn an läuft, so was wie “Wiki-Gärtner”. Und das wäre dann schon ein Zusatz-Fulltime-Job.

  5. Ellen Trude sagt:

    “Warum nutzt Ihr eigentlich nicht mixxt?” – “Doch wir haben uns jetzt bewusst gegen eine Lernplattform als zentrale Diskussions-, Netzwerk- und Publikationsplattform entschieden”
    Eure Antwort weckt ein wenig meinen Widerspruchsgeist. Ohne nun für eine bestimmte Plattform werben zu wollen, aber mixxt ist eben kein LMS, sondern hervorragend geeignet, “offene Kursformate” abzubilden. Zumal benötigten Features unter einem Dach vereinigt sind und die Lernenden ohne die Schleife über LMS-Admins oder -tutoren agieren können. OK, eine Anmeldung ist vonnöten, aber auch hier muss ich ja auf die Freigabe meines Kommentares warten.

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