MOOC-und-Geld

Geschäftsmodelle für MOOCs: (Re-) Finanzierung und Return on Invest

Guten Morgen in die MOOC-Runde,

wir müssen reden… und zwar übers Geld. Eine ganze Woche lang geht es jetzt um Geschäftsmodelle für Open Online Courses. Wenn wir am Ende der Woche verstehen, wie wir mit dem #MMC13 (hätten) Geld verdienen können – sehr gut! Ihr werdet es dann auch wissen… ;-)

>> Impulse: Lektüren & Videotüren

Warum also sollte jemand freiwillig einen MOOC anbieten, ohne durch die Veranstaltung selbst auch nur einen Cent zu verdienen? In den USA werden bereits verschiedene Geschäftsmodelle und Refinanzierungskonzepte diskutiert. Was alles im Gespräch ist, könnt Ihr unseren Lektüretipps (siehe Wochenüberblick) entnehmen, die wir für Euch zusammen gestellt haben.

Darüber hinaus geben die dieswöchentlichen ImpulsgeberInnen einen Einblick in Ihre eigenen Erfahrungen und eigenen Planungen – sucht Euch aus, von wem Ihr Euch zu eigenen Überlegungen inspirieren lasst:

IMPULS 1 – Prof. Dr. Volkmar Langer: #mmc13 MOOC Business Model – Einführung 1#4 (Blog Post) und #mmc13 MOOC Business Model – Hochschul Verbund – MOOCs 2#4 (Blog Post) und #mmc13 MOOC Business Model – Blended MOOCs im LLL 3#4 und #mmc13 MOOC Business Model – Talent fishing via MOOCs 4#4

IMPULS 2 – Jonas Liepmann: How to MOOC – Geschäftsmodelle (Video)

IMPULS 3 – Dr. Johannes Moskaliuk: Eine Wette in Sachen MOOCs (Blog Post)

IMPULS 4 – Ellen Trude: #mmc13 und die Geschäftsmodelle  (Video)

>> Unser Live-Event

Am Freitag, 8. Februar 2013, von 17 bis 18 Uhr folgt dann auch schon wieder unser Hangout on Air mit MOOC-erfahrenen TalkGästen: Simon Dückert, Geschäftsführer von COGNEON The Knowledge CompanTorsten Maier, Geschäftsführer/Inhaber Wissen schafft Werte, Hannes Klöpper, Mitbegründer von iversity, Dr. Jochen Robes, Knowledge Management Berater und Co-Gastgeber des MOOCs opco11 sowie Ellen Trude, Consultant and Facilitator, stehen uns Rede und Antwort zu ihren Ideen in punkto MOOC & Money.

>> Den Hangout on Air könnt Ihr wie immer an drei Orten live mitverfolgen: auf howtomooc.org, auf Google+ (<– Einladung!)  und auf YouTube. Wie immer twittern wir alle Links auch noch einmal in den Minuten vor dem Start.

>> Zur Vorbereitung nutzt gern dieses eduPad für Eure Fragen an die Talkgäste.

Apropos: Die Frage, warum jemand freiwillig einen MOOC anbieten, ohne durch die Veranstaltung selbst auch nur einen Cent zu verdienen, richtet sich natürlich an alle Teilnehmer/innen in diesem MOOC. Ein Tipp: Denkt dabei immer auch an lohnenswerte Effekte jenseits des konkreten unmittelbaren Geldflusses Ausschau (siehe kollaborative Aufgabe 2).

>> Gemeinsam Wissen erarbeiten

Wer Zeit und Lust hat, ist darüber hinaus herzlich eingeladen, sich an zwei kollaborativen Aufgaben zu beteiligen:

1) Wir entwickeln gemeinsam einen Fragebogen: die #MMC13 MOOC-Trendscout-Umfrage

Quo vadis, MOOC? Fragen wir doch, die, die eine Meinung dazu haben sollten: uns selbst = alle Teilnehmer/innen des #MMC13! Und überlegen wir uns doch einfach gemeinsam, wie diese Fragen und Antwortoptionen formuliert sein sollten, damit wir aussagekräftige Ergebnisse bekommen. Eine erste Frage haben wir mal vorgegeben: Wie viel wärst Du bereit gewesen, für die Teilnahme am #MMC13 zu bezahlen? ;-)

>> Da im Google Doc eines Umfrageformulars leider nicht per Kommentar diskutiert werden kann, laden wir ein, strittige Punkte zur Umfragegestaltung hier im eduPad auszudiskutieren.

 2) Die Kostenstruktur eines MOOCs – exemplarisch am Beispiel des #MMC13

Ausgehend von dem Kursdesign eines cMOOCs wie diesem #MMC13 wollen wir gemeinsam eine Kostenstruktur aufbauen, um uns einen Überblick über die benötigtsne Ressourcen zu verschaffen. Lasst uns in diesem offenen Google Doc gemeinsam daran arbeiten und das Ganze später ins Wiki füllen…

>> Wochenabschluss

Nach sieben Tagen ist auch dieser MOOC-Spuk wieder vorbei: Am Ende der 5. Woche fassen wir GastgeberInnen hier im Blog die verschiedenen Diskussionsstränge in einem eigenen Post noch einmal zusammen. Und es kommen dann auch wieder die Reflektoren/innen zu Wort (wer uns diesmal Feedback gibt, seht Ihr im Wochenüberblick)

Aber jetzt geht’s: Let the MOOC keep going!

Herzliche Grüße

Dörte, Monika & Heinz

PS: Ja wo moocen sie denn? Wir empfehlen für den Quereinstieg in den laufenden #MMC13 und natürlich auch für alle zwischendurch immer mal wieder einen Blick in die Twitter-Suche via #MMC13, in die Google+ Community, in den Blog Agegator oder auch auf hervorragend kuratierte Teilnehmer/innen-Seiten wie hier im Wiki von Boris Jäger oder hier im Pearltree von Christian Günther. Wenn Ihr von Beiträgen wisst, die bislang unbemerkt geblieben sind (und seien es Eure eigenen), dann gebt uns den Link per Kommentar oder Tweet bekannt. Wir verbreiten Eure Beiträge gern weiter…

Comments
8 Responses to “Geschäftsmodelle für MOOCs: (Re-) Finanzierung und Return on Invest”
  1. Birgid B. Schlindwein sagt:

    Ich glaube, ich werd’s nie blicken. Ich verstehe die Struktur immer noch nicht. Wo finde ich jetzt den Impuls 1.4 (angekündigt für 7.2.)? Hier nicht, aber wo dann?

  2. Joachim Sucker sagt:

    Vielen Dank für den gestrigen hangout.
    MOOC-Geschäftsmodell sind mir noch etwas zu einseitig.
    Klar sind Beiträge der Lernenden und Sponsoren.
    Bei den Lernenden sehe ich aber durchaus zwei Perspektiven.
    Wenn ich z.B. ein Thema aufsetze, durch das die eigene Unternehmung einen Wissensgewinn bekommt, dann ist das auch ein Geschäft (Stichwort Wikipedia). Der Lernende zahlt, aber wer ist der Lernende? Das wird sich jeweils am Thema und den Beteiligten klären. How to MOOC ist hierfür das beste Beispiel. Die Gewinner sind hier alle. Die Organisatoren haben viel, viel Arbeit, aber später dann auch sicher viele monitäre Verwertungsmöglichkeiten.
    Hier sehe ich besonders gute Möglichkeiten für lernende Organisationen, die mit allen Stakeholdern Entwicklungsszenarien erarbeiten wollen. Für uns Volkshochschulen eröffnet das neuen Möglichkeiten.
    Auch können MOOCs eine gute Grundlage für weiterführende Präsenzseminare darstellen.
    Und zu guter Letzt können vhs’en auch Partner für xMOOCs-Präsenzprüfungen sein.

    Durch den gestrigen Hangout bin ich auf diese Gedanken gekommen. Und das beim kochen, ich liebe gute Hangouts ;-)

  3. Angelika Mogk sagt:

    Im Hangout zum Cash wurde das Thema Begleitung von über Moocs lernenden Gruppen vor Ort angerissen. Die Idee hat mich zuerst sehr fasziniert, da ich selbst weiß wie sehr der reale Kontakt mit anderen Lernenden die Motivation und den Lerneffekt steigert, bis mir klar wurde, dass es dafür einer entsprechend großen Interessengruppe bedarf. Und damit wird es zu einer Idee die für Ballungszentren vielleicht in Frage kommt, aber nicht für die abgelegene Provinz. Dort wird es wohl dabei bleiben müssen beim Onlinelernen Netzkontakte zu pflegen. Wahrscheinlich könnten sich nur Gruppen bilden, die sich über das Onlinlernen an sich austauschen und bei generellen Erfahrungen und Problemen, aber nicht bezogen auf spezifische Themen unterstützen bzw. unterstützt werden. Das wäre allerdings ein Ansatzpunkt gerade für die Provinz. Und hier ist die Vielfalt des Angebot und die Angebote selbst sehr beschränkt, so dass Onlinelernen eine wirkliche Hilfe und Erweiterung darstellt. Und mit direktem Kontakt zu anderen in einer ähnlichen Lage fällt es einfach leichter.

    • Joachim Sucker sagt:

      Hallo Angelika,
      Das ist ja auch eine Frage des Themas. So ist ein MOOC kann auch für Themen der Regionalentwicklung vorstellbar sein. Ich kann mir vorstellen, dass Kommunen diesen Weg als geeignet sehen. Es gab vor einiger Zeit geförderte Projekte zum Thema:Lernende Regionen. Solche Themen könnten in einem MOOC vorbereitet werden, begleitend könnten sich Arbeitsgruppen zusätzlich treffen. Ein MOOC wäre hier dann eher ein Instrument um besondere Zielgruppen zu erreichen (Medienaffin, Multiplikatoren, …).
      Sicherlich ist eine Offenheit immer vorhanden, doch über Einladungssettings kann ich dies schon steuern. Open ist dann eher eine theoretische Größe.

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  1. [...] Eine ruhige Woche liegt hinter den TeilnehmerInnen und LeserInnen des MOOC-Maker Course. Es hat kaum Mühe gemacht, den Twitterstream zu verfolgen, die G+ Gruppe scheint zu schlafen. Blogartikel? Wenig, wenn man von den interessanten Impulsbeiträgen von Volkmar Langer, Jonas Liepmann, Johannes Moskaliuk und Ellen Trude absieht. Programmübersicht zum Nachlesen hier. [...]

  2. [...] der 4. Woche des MMC13 ging es um Geschäftsmodelle. Da ich zunächst keinen eigenen MOOC anzubieten, habe ich in dieser Woche nur sporadisch Artikel [...]



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