Open-Week_MMC13

OPEN WEEK beim #MMC13 – Wann und warum ist ein MOOC offen?

Howdy, liebe MOOClerInnen,

das Thema der Woche heißt Offenheit! Offenheit steht für einen Fächer von Themen, so wie Didaktik in der Woche 2. Darunter: Was macht einen MOOC zu einem offenen Online-Kurs? Wie offen kann ein MOOC sein? Wie sichert man die Offenheit eines MOOC? Sind nur cMOOCs offen, oder auch xMOOCS? Wo stehen MOOCS in einer Bewegung, die mit Open Source begann, zu der Open Access, Open Data, Open DesignOpen Educational Resources und Open Science gehören und die manche als Open Everything zusammenfassen? Können wir offene Kurse in geschlossenen Organisationen durchführen? Wieviel Offenheit vertragen wir und wieviel Offenheit wollen wir?

Die ganze Woche gibt’s übrigens HIER auch noch einmal im ÜBERBLICK.

***

Wir starten wieder mit Impulsbeiträgen in die Woche. Anja C. Wagner (@acwagner) schreibt in Open MOOCs! über Open Education – ausgehend von sehr viel eigener Erfahrung. Torsten Larbig (@herrlarbig) versucht in einem inneren Dialog, das Thema Offenheit selbst offen anzugehen, statt damit einen neuen Dogmatismus zu begründen. André J. Spang (@tastenspieler) und Jörg Lohrer (@empeiria) erklären in ihrem Video nicht nur, was Open Educational Resources sind, sie haben multimediales offenes Lehrmaterial produziert, und zwar mit Werkzeugen, die frei zur Verfügung stehen und leicht zu nutzen sind. Sie starten innerhalb unseres MOOCs eine Kampagne, solches Material selbst zu produzieren: the power of open.

Die Impulsbeiträge sind wie immer nicht Lehrstoff, sondern Anregungen: Sie sollen den Austausch und die Vernetzung anregen, aber nicht einschränken. In diesem MOOC soll eine ganze Sammlung von Material zu MOOCs entstehen.

***

Auch die Lektüren, die wir vorschlagen, sind nicht als Pflichtprogramm gedacht, das absolviert werden muss, sondern als Angebot, das jede Teilnehmerin erweitern, ersetzen und ergänzen kann:

1) - Openness is still the only superpower - Mike Caulfield, 17.12.2012, Blog Beitrag auf hapgood.us (englisch)

2) - Keeping MOOCs Open - Timothy Vollmer, ß1.11.2ß12, Bog Post auf creativecommons.org (englisch)

3) - How ‘Open’ Are MOOCs? - Steve Kolowich, 08.11.2012, Blog Post auf Inside Higher Ed (englisch)

4) - Sips From An Open Firehose - Paul Stacey, 09.10.2012, Blog Post auf edtechfrontier.com (englisch)

5) - Free and Not Free - Stephen Downes, 27.11.2012, Blog Post auf halfanhour (englisch)

6) - Offener Zugang – Open Access, Open Educational Resources und Urheberrecht - Katja Mruck, Günter Mey, Peter Purgathofer, Sandra Schön, Nicolas Apostolopoulos. In: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (1. Februar 2011)

7) - [presentation] Warum Open Educational Resources? – e-Learning Blog - Martin Ebner (17. Januar 2013)

8) - Informationsplattform Open Access: Was bedeutet Open Access?

***

Allmählich bekommen wir Routine mit Hangouts On Air. Unser erstes Live Event findet in dieser Woche schon am Donnerstag (31.1.2013, 17:00-18:00 Uhr) statt. Als Experten/innen on Air diskutieren Markus Deimann (@mdeimann), Martin Ebner (@mebner) Jöran Muuß-Merholz (@jmm_hamburg) und Ton Zijlstra (Ton Zijlstra (ton_zylstra) on Twitter). Eure Fragen werden wir wieder in einem eduPad sammeln. Der Sonntags-Talk der Open Week: Eine Fish-Bowl-Runde mit unseren Impulsgebern André J. Spang und Jörg Lohrer (Sonntag, 3.2.2013, 22:00-22:30 Uhr)

***

Auch dieses Mal gibt es drei Aufgaben. Wir wollen nicht nur über Offenheit und offenes Lernmaterial sprechen, wir wollen auch offenes Lernmaterial herstellen und benutzbar machen. Deshalb gibt es folgende Aufgaben

  1. Bringt eure Blogs unter eine cc-Lizenz! Was ist das? Eine Erklärung findet ihr hier.
  2. Packt so viele Fotos und Grafiken wie möglich in unsere Flickr-Gruppe! Das Bildmaterial soll allen helfen, die über MOOCs und offenes Lehrmaterial informieren wollen. Die Gruppe findet ihr hier.
  3. Publiziert neues Lehrmaterial, vom Artikel über Präsentationen, Videos und Podcasts bis zu Dokumentationen! Stellt es unter eine cc-lizenz und taggt es in den sozialen Medien mit #mmc13cc! Warum? @tastenspieler und @empeiria erklären es in the power of open.

***

Ein weiteres Mal Dank an unsere Reflektorinnen, die uns vor Group Think bewahren und Filter Bubbles aufstechen sollen:

So, und nun seid Ihr dran!

Herzliche Grüße
Heinz, Dörte & Monika

 

Comments
4 Responses to “OPEN WEEK beim #MMC13 – Wann und warum ist ein MOOC offen?”
  1. Peter Addor sagt:

    Das verspricht wieder eine spannende Woche! Und der Hangout am Donnerstag, statt am Freitag, kommt mir diese Woche sehr entgegen. Aber eine Frage sei mir erlaubt: Warum findet die Fishbowl-Runde am Sonntag wieder zu einer Zeit statt, da man vielleicht gerne den Tatort schauen und/oder einfach chillen und abhängen möchte? Am Sonntag, wo alle locker während des Tages teilnehmen könnten…. ;-)

    • Moin Peter, die Fishbowl-Runde startet am Sonntag ist immerhin erst eine viertel Stunde NACH dem Tatort. ;-) Die Uhrzeit ist zugegebenermaßen den privaten Bedürfnissen von uns Gastgeber/innen geschuldet: Wir chillen nämlich sonntags tagsüber offline mit Freunden und Familie und sind nach dem Tatort dann eh nochmal im Netz. Das haben wir während der Vorbereitungszeit herausgefunden und auch bemerkt, dass das wohl viele nach dem Tatort so halten – da dachten wir uns: Eine gute Zeit für eine kleine on-Air-Runde…

  2. Werner Povoden sagt:

    Ich habe den gestrigen Tag genutzt um mich auf der Lerntec auf den neuseten Stand bringen zu lassen. Mit der Erwartung etwas über die Angebote bzw. Konzepte der Global Player der eLearning Branche zu erfahren habe ich mich durch die einzelnen Stände navigiert. In Bezug auf die Angebote bzw. Konzepte zu dem Thema MOOC’s ist meine Erwartungshaltung einer gewissen Ernüchterung gewichen. Viele konnten mit dem Begriff schlicht und einfach nichts anfangen bzw. standen dem Konzept von MOOC’s distanziert gegenüber. Die Mehrzahl der Anbieter, insbesondere die Global Player sahen den Einsatz in Unternehmen als nicht realisierbar bzw. vertraten die Meinung, dass vorstellbar wäre, einzelne Komponenten von MOOC’s in die bestehende Struktur einzubinden aber das Lernangebot nicht mit diesem Atribut zu versehen. Anscheinend hat dieser Begriff schon verbrannte Erde hinterlassen? Denn es ist nicht vorstellbar, dass die Anbieter von dieser Lernform noch nichts gehört haben. Von Didaktik war in der Philosophie der dort anwesenden wenig bis fast gar nichts zu erkennen. In den Statements der Anbieter wurde zwar das Primat der Inhalte über die Technik verkündet, doch die Wirklichkeit sah anders aus! Die vorgestellten Entwicklungen und die mittelfristig bis längerfristig geplanten Entwicklungen, zumindest der Gobal Player, sind allesamt technikgetrieben anstatt didaktikgetrieben. Die Diskussionen, an denen ich selbst beteiligt war und die ich als stiller Zuhörer mitverfolgen durfte, widmeten sich überwiegend der Fragestellung, wie können LMS Systeme mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden. Die Didaktik musste bei den abgegebenen Erklärungen zu den Funktionen meistens als Alibi herhalten.

    Eine Teilnehmerin in diesem Kurs hat für mich eine inhaltlich essentielle Aussage gemacht und zwar, dass die Web 2.0, Web 3.0 Komponenten wie Lernercommunity, der Austaus von Information, die Kollaboration sowie das Modell des Konnektivismus mit der Didaktik eines MOOC’s grundlegend verknüpft sind. Diese Aussage hat mich zu der Fragestellung veranlasst, welche kommunikativen Aspekte und Theorien stehen hinter dem Konzept eines MOOC’s und wie unterscheiden Sie sich zu der Face to Face Kommunikation? Den ersten Teil dieser Fragestellung habe ich in Form einer Mindmap aufgearbeitet. Ich werde diese Map den Gastgebern mit der Bitte zukommen lassen diese Map zu veröffentlichen. Auch habe ich daraus die Fragestellung nach der Mediendidaktik. abgeleitet Auch diese Fragestellung habe ich in einer Map aufgearbeitet. Eine weitere Fragestellung hat sich mir ebenfalls aus einem Beitrag in diesem Kurs gestellt. Diese habe ich abgeleitet aus der Aussage, ein MOOC ist eine andere Form des Distance eLearning. Hier habe ich dann eine Map erstellt die einen Teilprozessmodell einer eLearning Konzeption darstellt. Denn wenn diese Aussage zutrifft, dann trifft die Konzeption eines eLearningszenarios auf einen MOOC ebenfalls zu. Alle drei Maps stehen als PDF zur Verfügung und werden den Gastgebern zur Verfügung gestellt. Sie können auch bei mir direkt angefordert werden unter info@cspcampus.de

    Diese Maps sollen auch als Anregung dienen über die Thematik, über welche Kompetenzen und über welches theoretische Wissen sollte jemand verfügen der einen MOOC konzipieren möchte, zu reflektieren, .

Trackbacks
Check out what others are saying...
  1. [...] dritte Woche “MOOC und OER” geht heute zu Ende. OER steht für Open Education Ressource und belegt somit das [...]



Leave A Comment