Programm

Stand: 13. Februar 2013

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16.-22. Januar 2013

Woche 1: Wann ist ein MOOC ein MOOC? Eine Bestandsaufnahme

WOCHE 1 IM ÜBERBLICK << Das detaillierte Programm der ersten Woche findet Ihr jetzt hier!

- Den Hype verstehen: Geschichte und Trends
- Kein X für ein C vormachen! Oder: Worin unterscheiden sich Open Courses?
- Gib mir ein C: Was ist ein MOOC wirklich? Course? Conference? Community? Clique? Chaos?
- Nachgefragt bei MOOC-Gastgeber/innen: Was gibts zu tun?

In der ersten Woche wollen wir uns miteinander “warmlaufen” und dabei die Strukturen dieses MOOCs vermitteln (und dabei den Kurs gleich mal beispielhaft in die Landschaft der bisherigen und aktuellen MOOCs einsortieren): Welchen Rahmen bieten wir, die GastgeberInnen? Was bedeutet das in Konsequenz für die TeilnehmerInnen?

Die erste Woche dient auch dazu, die Interessen und Ziele der MMC13-TeilnehmerInnen kennen zu lernen und mit dem Kursprogramm abzugleichen: Nach dem BarCamp-Prinzip lassen wir ganz bewusst bis zum Start des MOOC einige Leerstellen im Programm, um aus der aktuellen Teilnehmerschaft heraus ImpulsgeberInnen und GesprächspartnerInnen zu den Wochenschwerpunkten zu gewinnen.

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23.-29. Januar 2013

Woche 2: MOOC Didaktik

WOCHE 2 IM ÜBERBLICK << Das detaillierte Programm der zweiten Woche findet Ihr jetzt hier!

  • Ist Konnektivismus eine Lerntheorie? Und wenn jein, was bedeutet sie in der Praxis?
  • Wer lehrt, wer lernt? Neues Rollenverständnis für Dozenten/innen und Trainer/innen als MOOC-Gastgeber/innen
  • Badges, Peer Reviews, Drop Out… Wer definiert und beurteilt Lernerfolge in einem MOOC?
  • Funktionieren MOOCs eigentlich für jedes Thema und jede Zielgruppe?

In dieser Woche finden wir miteinander heraus, was das Lehren (und Lernen) in einem MOOC von klassischen (?) Online-Kursen unterscheidet:

Vor welcher Herausforderung stehen Kurs-EntwicklerInnen eigentlich, wenn nicht nur alles online stattfinden soll, sondern auch noch mit einer unvorhersehbaren großen Zahl an TeilnehmerInnen, die zudem mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen einsteigen?

Und welche Kompetenzen müssen eigentlich die MOOC-TeilnehmerInnen mitbringen, um erfolgreich an einem solchen offenen Kurs teilzunehmen? Was darf der/die MOOC-Gastgeber/in erwarten und voraussetzen?

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30. Januar – 5. Februar 2013

Woche 3: Gib mir ein O: Wie open sind MOOCs wirklich?

WOCHE 3 IM ÜBERBLICK << Das detaillierte Programm der dritten Woche findet Ihr jetzt hier!

  • Welche Bedeutungen stecken in dem Wort “open”?
  • Was haben MOOCs mit der OER*-Bewegung zu tun?
  • Wie viel OPEN verträgt meine Organisation? MOOCen als Organisationsentwicklung

*OER = Open Educational Resources

Wer “open” nur mit “kostenfrei und ohne Teilnahmebeschränkungen” übersetzt, verschenkt das eigentliche Potenzial eines MOOC und übersieht seine innovative Kraft. In dieser Woche nehmen wir genauer unter die Lupe, was es heißt, ein wirklich offenes Kursangebot zu gestalten – mit frei verfügbaren (und weiter verwertbaren) Lernmaterialien und offen im Netz einsehbaren Lernergebnissen der Teilnehmer/innen… Will das eigentlich jede/r, sich so beim Lernen über die Schulter schauen zu lassen? Und wer hat die Rechte an kollaborativ erstellten Materialien im Kontext eines Kurses?

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6.-12. Februar 2013

Woche 4: Geschäftsmodelle für Open Courses

WOCHE 4 IM ÜBERBLICK << Das detaillierte Programm der vierten Woche findet Ihr jetzt hier!

  • Welche Motive haben die Anbieter von MOOCs? Wer kommt hier wie auf seine Kosten?
  • Was ist der Return on Invest, wenn die Teilnahme kostenfrei ist? (Dürfen MOOCs Geld kosten?)
  • Schaden oder nutzen MOOCs der Bildungswirtschaft?
  • Wie verträgt sich der Open-Anspruch mit der Notwendigkeit, Geld zu verdienen?

In dieser Woche stellen wir uns der alles entscheidenden Frage: WARUM sollte jemand freiwillig einen MOOC anbieten, ohne durch die Veranstaltung selbst auch nur einen Cent zu verdienen? Wir fragen bei denen nach, die dies bereits getan haben, recherchieren zu den Hintergründen – und fragen vor allem unsere MMC13-TeilnehmerInnen, was sie motiviert…

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13.-22. Februar 2013

Woche 5: Das offene MOOC-Maker Handbuch (als Wiki)

WOCHE 5 IM ÜBERBLICK << Das detaillierte Programm der fünften Woche findet Ihr jetzt hier!

Das MOOC-Maker-Wiki als:

  • Kollaborativ erarbeitete Handlungsempfehlungen für zukünftige cMOOCer/innen
  • Ergebnissicherung unserer Erkenntnisse über das MOOC-Machen
  • Präsentation/Dokumentation des eigenen MOOC-Engagements im Wiki-Benutzerprofil
  • Schaffung einer Plattform für an den #MMC13 anknüpfende Aktivitäten der MOOC Community

Die letzte Woche funktioniert ein bisschen anders als die vorangegangenen – denn wir wollen gemeinsam mit allen Teilnehmer/innen eine Art Handbuch für zukünftige MOOC-MacherInnen erstellen, das als offenes Dokument auch über den Kurs hinaus weiter entwickelt werden kann. Wir haben dafür zu Beginn der letzten MOOC-Woche ein Wiki bereitgestellt, das alle MMC13-Teilnehmer/innen gemeinsam befüllen und das auch über diesen Kurs hinaus weiter gepflegt werden soll. Wir stellen uns vor, dass viele der Beiträge, die im Laufe der ersten vier Wochen des MMC13 entstanden sind, hier ins Handbuch-Wiki einfließen können.

Comments
3 Responses to “Programm”
  1. Ludwig sagt:

    Hallo,

    ich habe mir mal schon vor dem Beginn des MOOC ein paar Gedanken zum Thema gemacht. HIer mein erster von insg. vier Artikeln mit dem Titel “Was ist ein MOOC? MOOCs und das Wissensmanagement im Intranet”. Hier der Kurzlink dazu: http://wp.me/pdWed-Zq

    Die drei nachfolgenden Artikel behandeln dann die Rahmenbedingungen für einen Intranet-MOOC aus meiner Sicht (2), die Features, die Microsoft Sharepoint 13 für einen solchen Intranet-MOOC bereitstellt (2) sowie meine konzeptionellen Überlegungen, wie ein Intranet-MOOC in meine bisherigen Vorstellungen von Collaboration, Wissensmanagement und Enterprise 2.0 passt.

    Die Artikel veröffentliche ich die nächsten 2 Wochen.

    Viele Grüße, ich freue mich schon auf den Beginn …

  2. Ursula Böhm sagt:

    Habe gerade den Beitrag gesehen von :Claudia Bremer und Dr. Joachim Wedekind, 22.11.2012, Vortragsmitschnitt der Open Innovation (deutsch) . Dieser ist sehr verständlich und es wird noch einmal klarer, wie wichtig eine gute Ordnung ist, damit sich jeder Teilnehmer auch selbst gut strukturieren kann. Außerdem gefällt mir auch die Möglichkeit eine Zusammenfassung zu erhalten, falls ich mich mal “verlaufe”..um wieder auf der Strecke zu bleiben. Das entspannt mich dann schon im Vorfeld und gibt das Gefühl, falls ich etwas für mich doch Wichtiges übersehen haben solte….es wird mir spätestens dann auffallen und ich kann es mir noch ansehen. Ich merke gerade für mich, dass mein Ziel dieses MOOC’s sein wird, mit den Medien zurecht zu kommen. Zu erkennen, welches Medium wann am besten eingesetzt ist und wo meine eigene Aktivität mich und andere weiter bringen kann. Es bleibt spannend.

  3. Ludwig sagt:

    Hallo Orga-Team,

    seit 1.1.2013 arbeite ich nicht mehr bei der IPI GmbH, sondern der Alegri GmbH in München – http://www.alegri.eu

    Danke für´s ändern :-)
    Ludwig

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