Woche 1

16. – 22. Januar 2013

> Wann ist ein MOOC ein MOOC? Eine Bestandsaufnahme

- Den Hype verstehen: Geschichte und Trends
- Kein X für ein C vormachen! Oder: Worin unterscheiden sich Open Courses?
- Gib mir ein C: Was ist ein MOOC wirklich? Course? Conference? Community? Clique? Chaos?
- Nachgefragt bei MOOC-Gastgeber/innen: Was gibts zu tun?

> Die Woche im Überblick

1) Eröffnungsbeitrag: Let’s MOOC! Start in die erste MMC13 Woche

2) Impulsbeiträge

3) Live-Session “Experten/innen on Air”

WANN: 18. Januar 2013 von 17:00 bis 18:00 Uhr

WO: Aufzeichnung auf howtomooc.org

Gesprächspartner:

Eure Fragen an die Experten on Air:
Bitte tragt bis Freitag, 13 Uhr, in dieses eduPad Eure Fragen an die GesprächspartnerInnen ein. Wir werden versuchen, möglichst viele davon in der Live-Session zu diskutieren.

4) Kollaborative Aufgabe

>>> Offenes Angebot zur vernetzten Zusammenarbeit – ergänzend zum den eigenen selbstgewählten Lernengagement!

  • Die MOOC-Matrix:
    Zurück liegende MOOCs werden in diesem Google Doc entlang verschiedener Kriterien miteinander verglichen, so dass wir uns einen Überblick über Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschaffen können. Es steht allen frei, diejenigen MOOCs in der Matrix zu ergänzen, über die er/sie informiert ist (durch eigene Teilnahme oder Recherchen im Netz).

5) Lektüren der Woche

>>> Die von uns ausgewählten Quellen sind keine Pflichtlektüren, sondern Anregungen zur Diskussion.

1) – Top Ed-Tech Trends of 2012: MOOCs – Audrey Watters, 3.12.2012, Blog Post auf hackeducation.com (englisch)
Audrey Watters listet die chronologische Entwicklung des Year of the MOOC auf, geht auf die vergessene Geschichte der MOOCs sowie die technolgischen und pädagogischen Unterschiede der so genannten xMOOCs und xMOOCs ein. Ein ausführlicher, sehr gut recherchierter Text mit vielen weiterführenden Links!

2) - MOOCs – kurzfristiger Trend oder nachhaltiges Lehr-/Lernszenario? Das Beispiel OPCO 2012Claudia Bremer und Dr. Joachim Wedekind, 22.11.2012, Vortragsmitschnitt der Campus Innovation (deutsch)
Claudia Bremer und Joachim Wedekind stellen die existierenden unterschiedlichen MOOC-Formen vor, um darauf aufbauend das Konzept des OPCO12 vorzustellen und einzuordnen. Anhand von Daten aus begleitenden Umfragen/Erhebungen geben die beiden ihre Einschätzungen zur Tragfähigkeit des Veranstaltungskonzepts für die Entwicklung zukünftiger MOOCs ab.

3) – As Undercover Students in MOOCs – Prof. Dr. Rolf Schulmeister, 23.11.2012, Vortragsmitschnitt der Campus Innovation (deutsch)
Rolf Schulmeister berichtet von seiner Teilnahme an verschiedenen xMOOCs bei Coursera sowie Udacity und setzt sich kritisch mit deren didaktischen Konzepten und möglichen zukünftigen Geschäftsmodellen zur Refinanzierung auseinander. Zu Beginn gibt er einen Überblick über aktuelle MOOC-Entwicklungen und stellt dabei – aus Dörtes Sicht – fragwürdige (also diskussionsbedürftige!) Behautpungen auf, was alles als MOOC zu bezeichnen sei…

4) – Open Online Courses – S.7/8 der Bachelorarbeit “Open Course als Lernszenarium für eine Hochschule – lassen sich die Potentiale von lose gekoppelten Netzwerken für formale Lernsettings nutzen?”, Yvonne Stragien, 30.05.2012 (deutsch)
Yvonne Stragien untersucht in ihrer Bachelorarbeit den “Blended MOOC” ocwl11 von Dr. Johannes Moskaliuk an der Universität Tübingen. Im angegebenen Kapitel stellt sie eine Definition für Open Online Courses auf. (Übrigens: Der Begriff Blended MOOC bzw. bMOOC stammt von Volkmar Langer – siehe den Mitschnitt seines Vortrags “Offene Kurse in klassischen Lehr-Lernformaten” HIER…)

5) – Creating the Connectivist Course – Stephen Downes, 03.01.2012, Blog Post auf One Change a Day (englisch)
Stephen Downes erzählt sehr anschaulich die Entstehungsgeschichte des ersten MOOC Connectivism and Connective Knowledge 2008 (CCK08), den er 2008 gemeinsam mit Georg Siemens durchgeführt hat. Er gibt dabei Einblicke in sein Verständnis von Konnektivismus, das dem Kursdesign zugrundeliegt.

6) – Designing and Running a MOOC – Georg Siemens, 04.09.2012, Charts seiner Präsentation an der University of South Africa (englisch)
Georg Siemens zeigt zum einen die Unterschiede zwischen so genannten cMOOC und xMOOCs auf und stellt dann 9 Schritte-Plan zur Konzeption, Planung und Durchfürung eines MOOC auf. Übrigens: In dem in den Tagen seines Aufenthalts in Südafrika aufgezeichneten (und von uns  teilweise ins deutsche übersetzte) Interview geht er auf viele dieser Tipps für MOOC-Maker noch einmal ein…

7) – The ‘Course’ in MOOC – Stephen Downes, 28.09.2012, Blog Post auf halfanhour (englisch)
Stephen Downes verteidigt in diesem Beitrag die Übesetzung des “C” in MOOC als “Course” (statt als “Community”) und begründet, warum eine so offene Lehr-Lernszenario zu recht als Kurs bezeichnet wird – weil es nämlich durchaus ums Unterrichten (“Education”) und nicht nur ums (autodidaktiche) Lernen (“Learning”) geht.

6) Ergebnissicherung

>> BLOG-AGGREGATOR aller TeilnehmerInnen-Blog Posts, die im EINGABEFORMULAR eingetragen werden.

>> ZUSAMMENFASSUNG seitens der GastgeberInnen am Ende der Woche

>> TWITTER-ARCHIV der mit dem Hashtag #MMC13 gekennzeichneten Tweets

7) Meta-Reflektion nach Wochenablauf

>>> Diese Beiträge werden am Ende der Woche ergänzt, sobald sie veröffentlicht wurden.

  • Andrea Brücken: “1. Was ist das?”
  • Dr. Jutta Pauschenwein: (Link folgt ab 22. Januar 2013)
  • Anja Lorenz: (Link folgt ab 22. Januar 2013)
Comments
34 Responses to “Woche 1”
  1. Peter Addor sagt:

    Die “Lektüren der Woche” sind ja schon lange bekannt und daher wahrscheinlich auch schon lange verarbeitet. Am meisten beschäftigte mich der Schulmeister-Vortrag, der Anlass zur Diskussion gibt, wie Dörte im Beschrieb richtig bemerkt hat. Ich habe am 11.1.13 auf G+ kurz versucht, eine DIskussion anzureissen und würde mich freuen, wenn sich die eine oder andere Person einklinken würde

    • Ich kann mich Peter Addor nur anschließen. Auch mich hat der Vortrag von Schulmeister am meisten beschäftigt. Seine kritische Anmerkung zum Thema “Learning Analytics sowie zu der Frage wie kann verhindert werden, dass das Niveau der Vermittelten Themen abflacht, sind auf mein Interesse gestoßen.

      Bei der Anmeldung habe ich vergessen meinen Account bei Twitter anzugeben. “AKIRPEIFEL”

  2. Anika Marschollek sagt:

    Verwendung der Tools

    Hallo liebe Gastgeber,

    warum habt ihr welche Web 2.0-Tools ausgewählt? Warum Google+ und nicht Facebook?
    Ich finde die Hangouts in Google+ sehr nützlich.

    • Hallo Annika,

      warum welches Tool zum Einsatz kommt, das erläutern wir gern noch im Laufe des MOOC. An dieser Stelle nur kurz auf die Schnelle:

      Als “Headquarter” wollten wir ein Blog nutzen – in guter alter Tradition der ersten cMOOCs von Stephen Downes und Georg Siemens und weil wir uns davon am meisten wirklich öffentliche Diskussionen in anderen Blogs erhofft haben, an die jederzeit auch “Externe” andocken (kommentieren) können.

      Twitter ist für Monika, Heinz und mich ganz persönlich eine wichtige Netzwerk-Plattform, da liegt es nahe, diese natürlich auch für unseren MOOC zu nutzen. Wie Du an der Auswertung derr ersten Teilnehmerumfrage wirst sehen können (Veröffentlichung in den nächsten Tagen), haben wir diesen MOOC vorrangig via Twitter beworben und entsprechend viele twitternde TeilnehmerInnen “akquiriert”. Twitter vermittelt ein wenig das Gefühl von Synchronizität und Echtzeit-Kommunikation und es bietet auch wieder eine große Öffentlichkeit, weil die Followers eines jeden, der zum #MMC13 twittert, von diesem Kurs mitbekommt.

      Google+ war für uns zunächst nur als Livestreaming-Tool interessant, erst kurz vor Start des #MMC13 wurde ja die Community-Funktion gelauncht. Dass sich in der howtoMOOC-Community auf Google+ mittlerweile einige Diskussionsstränge entwickeln, freut uns sehr – und es bestätigt für mich die Vermutung, dass Menschen nach forenähnlichen Treffpunkten suchen…

      YouTube kommt eigentlich nur wegen der dort live gestreamten Hangouts on Air ins Spiel. Und erst bei genauerer Beschäftigung damit haben wir festgestellt, dass der eigene howtomooc-Kanal unnötig ist, weil ein Hangout on Air IMMER auf dem privaten YouTube-Kanal übertragen wird, der mit dem Google-Konto desjenigen verknüpft ist, der zum Hangout on Air einlädt. Insofern reichen hier die eigenen YouTube-Kanäle von Heinz, Monika und mir aus.

      Um Facebook haben wir eigentlich gar nicht bewusst einen Bigen geschlagen – doch als wir durchgingen, welche Medien wir brauchen, um alle Aspekte (Content Sharing, News Channel, Livestreaming usw.) beisammen hatten, war Facebook nicht auf der Liste. Und vermisst hat es bis jetzt scheinbar niemand. :)

      Soweit in Kürze, in den kommenden Tagen werden wir sicherlich noch mehr dazu schreiben.

      Viele Grüße
      Dörte

  3. Werner Povoden sagt:

    Hallo Herr Addor,

    sicher sind das Themen die Diskutiert werden sollten. Ich bin aber nich bei Google+ angemeldet so dass ich nur passiv teilnehmen kann.

  4. Werner Povoden sagt:

    Sie müssen auf dieser Seite denk anklicken” als neuer Benutzer registrieren. Ihnen wird dann ein Formular angezeigt in dem Sie nur Ihren Username eund die eMail adresse angeben müssen. Die Zugangsdaten werden Ihnen dann zugesendet. Ich kann aber auch eine Session in meinem virtuellen Klassenraum organisieren und wir können uns wenn Sie wollen in der nächsten Stunde darin unterhalten ohne die Session heute Mittag zu verpassen

  5. Liebe Kursteilnehmer,

    ich habe mir nun neben dem Beitrag von Baumeister auch den Beitrag von Claudia Bremer und Dr. Joachim Wedekind angeschaut. Dr. Wedekind zählte die Stolpersteine auf, mit denen jeder Einzelne bei dieser Lernfom konfrontiert ist. Der letzte Punkt bei seiner Aufzählung bezog sich auf den Kompetenzbegriff “SocialMedia Kompetenz. Der inflationäre Verwendung von Kompetenzbegriffen versetzt mich immer wieder in Erstaunen. Deshalb wundert es mich auch nicht wenn jeder unter diesem Begriff etwas anderes versteht. Ich habe vor fünf Jahren die Mühe gemacht die Inhalte des Begriffes Medienkompetenz aufzuschlüsseln und zu Bezeichnen. Vor diesem Hintergrund stellt sich mir die Frage, welche zusätzlichen Kompetenzen sind erforderlich die in dem Container Medienkompetenz nich schon enthalten sind. Es gibt umgangssprachlich eine Redewendung die lautet, ” Es wird schon wieder eine Sau durchs Dorf getrieben. Diese Redewendung kann man analog umformulieren indem man sagt, “Es wird schon wieder ein Kompetenzbegriff durchs Dorf getrieben. Mich würde Interessieren, was die Teilnehmer dieses Kurses unter Medienkompetenz verstehen? Gerne richte ich auf Xing ein Forum unter der Gruppe AKIRPEIFEL ein um dieses Thema zu diskutieren. Auch stelle ich gerne die von mir erstellte Grafik nach der Diskusion zur Verfügung.

  6. Claudia Bremer hat in Ihrem Impulsbeitrag zielführende Anregungen zu der Fragestellung , wann ist ein MOOC ein MOOC, gegeben. Legt diesen Anregungen die Aussagen von Baumeister und Wedekind zu Grunde, dann sind die meisten Angebote keine MOOCs sondern eLearning Anwednungen. Denn die meisten Angebote erreichen die Teilnehmerzahl von 150 nicht. Mit stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist die die Grenze der Teilnehmer für einen MOOC bei 150 festzulegen?

  7. Heinz Wittenbrink sagt:

    Lieber Werner Povoden,
    ich versuche gerade, alle Konversationen, die zum #mmc13 gehören, für das Monitoring zu erfassen. Wir haben jetzt schon viele Schauplätze – außer den Blogs auch Twitter und Google+. Es wäre super, wenn nicht Plattformen hinzukämem, die sich für Nichtmitglieder gar nicht beobachten lassen, wie etwa XING. Vielleicht lässt sich die Diskussion auch in einem Blog oder auf Google+ in einem öffentlichen Thread führen?

    Inhaltlich: Dörte Giebe, Monika E. König und ich haben über die Zahl 150 schon öfter diskutiert, und wir wollen das auch noch mal öffentlich tun. Ich bin sehr gespannt auf die Diskussion, die hier gerade losgeht. Die Zahl 150 geht wohl auf Dunbar-Zahl zurück – bei Dunbar ist 150 die Obergrenze für die Beziehungen, die man persönlich pflegen kann.

  8. Peter Addor sagt:

    Ja, das frage ich mich auch. Die Zahl 150 kommt ja zustande, weil ein Mensch ein Umfeld von 150 Mitmenschen noch grad überblicken kann, um in ihm eine Comunity wahrzunehmen. Konsequenterweise müsste 150 ja dann eher die Obergrenze sein, denn offenbar kann niemend eine grössere Gruppe überblicken, weder als Teilnehmer noch als Moderator/Veranstalter.

  9. Boris sagt:

    Wenn bei der XING-Gruppe die Einstellungen stimmen, dann kann man das auch öffentlich verfolgen.

    In meiner Gruppe z.B. muss man nur XING-Mitglied sein um dort schreiben zu können und die ganze Welt kann’s sehen.

    ^ https://www.xing.com/net/prie38699x/knowledgemanagement/

    Btw. ich habe mir auch schon überlegt ob ich dort im Veranstaltungs-Forum nich einen mmc13 thread eröffnen soll. Einen thread aber mehr nicht (Titel kann man ändern)

  10. Ich habe nun meine Einstellungen in Xing dahingehend geändert so dass jeder der sich bei Xing anmeldet an der Diskussion im Forum teilnehmen kann. Mein Account bei Twitter lautet: https://twitter.com/AKIRPEIFEL [@AKIRPEIFEL ]

  11. Peter Addor sagt:

    Warum nur “überlegt”? Do it!

  12. Peter Addor sagt:

    Aber der webkompetenzbegriff scheint mir doch zentral zu sein für den Erfolg eines MOOC. Wenn ich meinen Studenten zuerst eine Stunde lang erklären muss, wie man einen iPad bedient, bevor ich Tablets im Unterricht einsetzen kann, dann kann ich nicht erwarten, dass die Leute an einem MOOC erfolgreich teilnehmen können. Facebook nutzen weniger als die Hälfte aktiv, Twitter überhaupt niemand. Eine Website mit sites.google.com oder gar ein Wiki zu erstellen gelingt nur nach einer mehrstündigen Vorlesung mit Übungen. Das sind meine Erfahrungen mit sogenannten Digital Natives, die meistens noch Papieragenden benutzen, obwohl sie ein iPhone haben.
    Gestern hat jemand im Hangout gesagt, dass die wenigsten in der Lage seien, an einem MOOC teilzunehmen und die Teilnehmer des MMC13 eine Elite darstellen, die die wahren Einwohner des Web 2.0 seien.

  13. Hallo Herr Addor,

    Sie haben recht, man muss vorausetzen, dass derjenige der an einem MOOC teilnimmt mit dem Internet bzw. mit dem WWW umgehen kann. Haben Sie sich mal Gedanken gemacht, was der von Ihnen angeführte Begriff alles beinhaltet? Meiner Meinung nach ist sowohl der Begriff Socialmedia Kompetenz als auch der Begriff Webkompetenz falsch plaziert. Betrachten Sie den Begriff Medienkompetenz als Kontainer der mit den entsprechenden Inhalten gefüllt wird. Ich werde hierauf aber zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal bezug nehmen und dies an einem Beispiel darstellen. Der von Ihnen am Schluss Ihres Beitrags genannte Begriff WEB 2.0 ist gegenstand des Beispiels das ich anführen werde.

  14. um ein besseres Verständnis für die Thematik MOOC zu erlangen habe ich mich entschlossen in der Lernplattform ilias den Inhalt der Woche 1 nachzubilden. Jeder der Interesse hat kann sich in der Plattform anmelden und bei der Gestaltung mitwirken. Anmeldung erfolgt unter http://www.sprachen.cspcampus.de. Das Thema Lernplattform ist zwar für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen aber es kann nicht schaden, wenn man versucht einen Praxisbezug zu bekommen. Besonders möchte ich die Initiatoren des MOOC dazu einladen. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

  15. Werner Povoden sagt:

    ich möchte die Teilnehmer bei meiner Fragestellung um Hilfe bitten. Wenn ich das Einführungstheme dieser Woche als Prüfungsthema auswählen könnte, welche Merkmale wären hierfür Markant?

  16. Peter Addor sagt:

    Der Link führt auf eine Passworteingabe. Ich kann daher bei der Gestaltung nicht mitwirken….

  17. Werner Povoden sagt:

    Heute Morgen hat mich die Neugierde gepackt und ich habe die MOOC-Seite aufgerufen. Es ist erstaunlich das schon um 6:00 Uhr Aktivitäten in Twitter zu sehen sind. Anscheiend bin ich nicht der einzige der so früh aus dem Bett fällt. Die intensive Kommunikation zu diesem Thema begeistert mich auf der einen Seite auf der anderen Seite beängstigt mich dies Aktivität vor dem Hintergrund wie sich diese intensive Beschäftigung mit Social Anwendungen – denn Twitter ist bei vielen ja nicht die einzige Social Media Anwendung – auf ddas Kommunikations- und Sozialverhalten auswirkt?

  18. Peter Addor sagt:

    Hallo Herr Povoden

    Das sind alles gute Kommentare und Fragen, die Sie hier publizieren. Die heute zu Ende gehende erste Woche als Prüfungsthema! Was meinen Sie mir “welche Merkmale wären markant”?

    Meinen Sie nicht, dass das eine Diskussion im heutigen Hangout um 15:15 Wert wäre? Sind Sie dabei?

  19. Werner Povoden sagt:

    In den Beiträgen zu meinem Ziwischenfazit habe ich bewußt die Rolle der Motzkiste eingenommen. Die positive und fast schon glorifizierende Beschreibungen sind doch überwiegend in den Beiträgen enthalten. Mich macht es stutzig, wenn in einem MOOC nicht auch die negativen Aspekte angesprochen werden. Denn gerade die Erwähnung der negativen Aspekte kann als Anregung aufgefasst werden Antworten zu suchen oder diese gemeinsam zu finden um dann in den passenden Wochenthemen diese zu präsentieren. So möchte ich auch mit einer weiteren Fragestellung fortfahren die zwar in den verschiedenen Dokumenten beiläufig erwähnt wurden aber keine Antwort darauf gegeben wurde.

    Es wird zitiert, dass 1% der Teilnehmer aktiv an der Komunikation im MOOC teilnimmt 9% ab und zu und 90% überhaupt nicht. Muss man dann nicht bei diesen Werten den MOOC als gescheitert ansehen. In der Wirtschaft und Industrie wird sich bei diesen Werten kein Geldgeber finden der so eine Veranstaltung finanzieren würde. Dies mag zugegebenerweise an den Universitäten anders sein. Eine klare Antwort auf diese Frage würde mich interessieren.

  20. Werner Povoden sagt:

    Die meisten der Teilnehmer führen über diesen Kurs ein Tagebuch auf Ihren Blogs. Die Liste im Blog-Aggregator belegt dies eindrucksvoll. Ich habe mich entschlossen mein Tagebuch zu diesem Kurs auf der Lernplattform ilias zuführen indem ich versuche die Struktur des MOOCs nachzubilden. Hierbei bin ich direkt mit der Fragestellung der ersten Woche konfrontiert worden: “Wann ist ein MOOC ein MOOC”. In den verschiedenen Posts wurden bestimmte Tools, wie Wikis erwähnt. Hier stellte sich mir dann die Frage, welche Tools, anders formuliert, welche Tools und Technik im Kontext von Social Media und Web 2.0 sollte ein MOOC beinhalten damit man die Frage beantworten kann, “wann ist ein MOOC ein MOOC” . Aspekte dieser Fragestellung werden sicherlich beim Thema Lernplattformen angesprochen, sie sind aber auch Bestandteil der Fragestellung dieser Woche.

  21. Werner Povoden sagt:

    ich habe mich übers Wochenende durch die verschiedenen Blogs und Internetquellen durchgearbeitet um für mich die Frage zu beantworten: Wann ist ein Blog ein Blog?” In Bezug auf die Blogs hat mich der Blog von Claudia Bremer am meisten inspiriert und in Bezug auf die Internetquellen habe ich schwerpunktmäßig US-amerikanische Quellen recherchiert. Es ist diesbezüglich doch eine Menge an Daten zusammengekommen. Ich werde diese auswerten und in einem PDF zusammenfassen das ich dann zur Verfügung stellen werde um von der Community gegenlesen zu lassen. Ich habe jetzt nur eine Frage! Wo kann ich das PDF auf dieser Präsenz hochladen?

  22. Tolle Initiative!
    Wir stellen das PDF gern hier zur Verfügung, wenn Du es uns per Mail zukommen lässt (an die im Impressum benannten Emailadressen). Alternativ kannst Du PDFs selbst auf Scribd.com hochladen, wenn Du Dir dort einen Account anlegst. Scribd ist im Prinzip das Sharing-Portal für Textdokumente so wie YouTube für Filme…
    Bin sehr gespannt auf die Auswertung!

  23. Werner Povoden sagt:

    Bei der Menge an Informationen die zwischenzeitlich verfügbar sind bleibt es nicht aus, dass man sich mit Inhalten beschäftigt, die in diesem Kurs noch auf der Agenda stehen oder gar nicht im Focus des Kurses stehen. Einen großteil der Dokumente zur ersten Woche habe ich zwischenzeitlich bearbeitet und habe eine Erkenntis bezüglich der Durchführung daraus gewonnen. Für einen Großteil wird die Durchführung eines Moocs mit mehr als 300 Teilnehmern eine Iliusion bleiben, da die technischen Vorausetzungen nicht gegeben sind. Mit technischen Vorausetzungen meine ich die Serverlast die entseht, wenn allein 50 Teilnehmer gleichzeitig auf die Domain des MOOCs zugreifen. Gleichzeitig bedeutet in diesem Fall innerhalb von 3 Sekunden. Der Server bricht dann zwangläufig zusammen und die Teilnehmer können nicht mehr auf die Domain zugreifen. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass die meisten die sich jetzt überlegen einen MOOC aufzusetzen nur einen Webspace haben bei dem auch noch die Bandbreite, abhängig von der tagesbedingten Frequentierung des Servers auf dem der Webspace sich befindet, doch stark reduziert wird. Denn die Provider betreiben auf einem Server mehrere Domains. Diejenigen, die einen eigenen Server betreiben haben auch entsprechende Kosten für die Infrastruktur. Die Videos, die z. B. auf den Seiten von Blogs (WordPress) eingebunden sind, tun ihr übriges. Es kommt hier auch noch hinzu, dass bei einem Webspace selten eine eigene Datenbank anders formuliert, einen eigener Server auf dem nur die Datenbank läuft, vorhanden ist. In vielen Fällen befindet sich bei denjenigen die einen eigenen Server haben die Datenbank auf dem gleichen Server und somit ist die Serverlast bei den gelichzeitigen Zugriffen an Ihren Grenzen bzw, hat diese schon überschritten. Über diesen Sachverhalt sollten all diejenigen reflektieren, die beabsichtigen einen MOOC mit dem Ziel, mehr als 300 Teilnehmer aufzusetzen. Bei dieser Betrachtung kommt ja noch hinzu dass die Frequentierung des Servers auch durch Neugierige erfolgt die nur Informationen abgreifen ohne sich aber im MOOC angemeldet zu haben. und die Anzahl ist um den Faktor zwei bis drei größer als die Anzahl der Teilnehmer.

  24. Thomas Franz sagt:

    Das stimmt! Höhe Teilnehmerzahlen “provozieren” automatisch Kosten ;-)
    Ich glaube aber, dass es vielen vielleicht auch sehr um den Open und den Online Charakter geht. Wer massiv denkt, sollte ein Finanzierungs oder Marketingmodell im Hinterkopf haben, damit es sich in der Regel rechnet.

  25. Werner Povoden sagt:

    Mir geht ee hier weniger um die Kosten, sondern mehr um die Tatsache, dass wenn diese Situation eintrifft eine große Unzufriedenheit entsteht. Kommt diese Situation öfters vor, dann sinkt zwangläufig auch die Motivation weiter an dem entsprechenden MOOC teilzunehmen. Dies trifft auch zu, wenn beim Aufruf der Seiten lange Wartezeiten in Kauf genommen werden muss. Die Kosten sind der einschränkende Faktor für die Beseitigung der genannten Aspekte

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