Woche 3

30. Januar – 5. Februar 2013

> Gib mir ein O: Wie open sind MOOCs wirklich?

  • Welche Bedeutungen stecken in dem Wort “open”?
  • Was haben MOOCs mit der OER*-Bewegung zu tun?
  • Wie viel OPEN verträgt meine Organisation? MOOCen als Organisationsentwicklung

> Die Woche im Überblick

1) Eröffnungsbeitrag:

    OPEN WEEK beim #MMC13 – wann und warum ist ein MOOC offen?

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2) Impulsbeiträge

***

3) Live-Sessions

3a) “Experten/innen on Air”

WANN: Donnerstag, 30. Januar 2013 von 17:00 bis 18:00 Uhr

WO: Aufzeichnung auf howtomooc.org

Gesprächspartner:

  • Dr. Markus Deimann – Wissenschaftlicher Assisten an der FernUni Hagen. markusmind; Kostprobe auf YouTube (Twitter: @mdeimann)
  • Dr. Martin Ebner – Univ.-Doz. und Leiter der Abteilung “Vernetztes Lernen” an der Technischen Universität Graz (e-Learning, m-Learning and technology enhanced learning) – Blog (Twitter: @mebner)
  • Jöran Muuß-Merholz - Agentur für Bildung | Organisation | Kommunikation – Blog (Twitter: @jmm_hamburg)
  • Ton Zylstra - Consultant; Community Steward und Lead Editor der European Public Sector Information Platform der EU – Website (Twitter: @ton_zylstra)

3b) Sonntags-Talk 

Fish-Bowl-Runde mit unseren Impulsgebern André J. Spang & Jörg Lohrer

WANN: Sonntag, 3.2.2013, 22:00-22:30 Uhr

WO: Aufzeichnung auf howtomooc.org

***

4) Kollaborative Aufgaben

>>> Offenes Angebot zur vernetzten Zusammenarbeit – ergänzend zum den eigenen selbstgewählten Lernengagement!

Wir wollen in dieser Woche nicht nur über Offenheit und offenes Lernmaterial sprechen, wir wollen auch offenes Lernmaterial herstellen und benutzbar machen. Deshalb gibt es folgende Aufgaben:

  1. Bringt eure Blogs unter eine cc-Lizenz! Was ist das? Eine Erklärung findet ihr hier.
  2. Packt so viele Fotos und Grafiken wie möglich in unsere Flickr-Gruppe! Das Bildmaterial soll allen helfen, die über MOOCs und offenes Lehrmaterial informieren wollen. Die Gruppe findet ihr hier.
  3. Publiziert neues Lehrmaterial, vom Artikel über Präsentationen, Videos und Podcasts bis zu Dokumentationen! Stellt sie eine cc-lizenz und taggt sie in den sozialen Medien mit #mmc13cc. Warum? @tastenspieler und @empeiria erklären es in the power of open.

***

5) Lektüren der Woche

>>> Die von uns ausgewählten Quellen sind keine Pflichtlektüren, sondern Anregungen zur Diskussion.

1) – Openness is still the only superpowerMike Caulfield, 17.12.2012, Blog Beitrag auf hapgood.us (englisch)

2) – Keeping MOOCs OpenTimothy Vollmer, ß1.11.2ß12, Bog Post auf creativecommons.org

3) – How ‘Open’ Are MOOCs?Steve Kolowich, 08.11.2012, Blog Post auf Inside Higher Ed (englisch)

4) – Sips From An Open FirehosePaul Stacey, 09.10.2012, Blog Post auf edtechfrontier.com (englisch)

5) – Free and Not Free Stephen Downes, 27.11.2012, Blog Post auf halfanhour (englisch)

6) – Offener Zugang – Open Access, Open Educational Resources und UrheberrechtKatja Mruck, Günter Mey, Peter Purgathofer, Sandra Schön, Nicolas Apostolopoulos. In: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (1. Februar 2011)

7) – [presentation] Warum Open Educational Resources? – e-Learning BlogMartin Ebner (17. Januar 2013)

8) – Informationsplattform Open Access: Was bedeutet Open Access?

***

6) Ergebnissicherung

>> BLOG-AGGREGATOR mit LISTE aller TeilnehmerInnen-Blog Posts, die im EINGABEFORMULAR eingetragen und mit MMC13 getaggt werden.

>> ZUSAMMENFASSUNG seitens der GastgeberInnen: Abschlussbericht der Woche 3. Eine ganz subjektive Zwischenbilanz

***

7) Meta-Reflektion nach Wochenablauf

>>> Diese Beiträge werden am Ende der Woche ergänzt, sobald sie veröffentlicht wurden.

Comments
10 Responses to “Woche 3”
  1. Werner Povoden sagt:

    Der Blogbeitrag von Sabine Huebner enthält sehr interessante Aspekte. Besonders interessant finde ich das nachfolgend aufgeführte Zitat von Ihr.

    Wenn man den Geist lässt, dann sucht sich der am Leben interessierte Geist schon seinen Weg hin zu neuen Wissensbereichen. Das geschieht durch “Impulsgeber”. Kant war mein Impulsgeber, um dem Konnektivismus ein Stück weiter auf die Spur zu kommen.

    Darüber lohnt es sich zu reflektieren. Sie ist mit Ihrer Auflistung der Punkte zum Begriff “Open” ein Impulsgeber für mich. Diese Auflistung liefert quasi eine Agenda für eine separate Diskussion schon deshalb, da sie in meine Konzeption zum Thema SocialMedia Selbstmanagement passt. Ich möchte gerne die Interessierten Teilnehmer einladen an einer Diskussion über diese Punkte teilzunehemen.

  2. Werner Povoden sagt:

    Mit jedem Wochenthema wird mein Fragenkatalog größer anstatt kleiner! Eine Fragestellung bewegt mich, auch unter dem Focus auf die Geschäftsmodelle, besonders. Wie kann ich die bisherigen Diskussionsstränge aus dem universitären Kontext lösen und einen Transfer auf die Belange und Anforderungen der Wirtschaft vollziehen?

    Unabhängig vom universitären bzw. wirtschaftlichen Kontext besteht darüber Konsens, dass das oberste Ziel eines MOOC’s die Vermittlung von Wissen ist. Die Frage die sich hier anschließt ist, wie muss ein MOOC gestaltet sein um dieses Ziel effektiv zu erreichen?

    Für Lernhandlungen der Lernenden in einem MOOC ist es unwesentlich, ob sich die Hindernisse oder die erkennbaren Chancen in virtuell-kollaborativen Lernprozessen aus der technologischen Gestaltung der virtuellen Lernumgebung, aus der didaktischen Gestaltung durch den Lehrenden/Gastgeber, aus den Gruppenprozessen der Mitlernenden od. sich aus institutionellen Rahmenbedingungen ergeben bzw. die Lernproblematik in den eignen Lernhandlungen der Lernenden begründet sind. Die bisherigen Diskussionsstränge zeigen sowohl Restriktionen als auch Handlungsoptionen auf, die einen haben nicht unwesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Lernprozesse haben. Die Konzentration auf einzelnen Aspekte birgt die Gefahr, wesentliche Zusammenhänge der in einem MOOC enthaltenen Lehr- und Lernkontexte aus den Augen zu verlieren. Für mich zeichnet sich bei den bestehenden Diskussionsansätzen ein Bruch zwischen Lehrhandeln und Lernhandeln ab, änlich dem Dillema bei der Fragestellung “welche Social Mediaanwendung sollte die Infrastruktur eines MOOC’s enthalten? Um diesem Dillema zu entgehen sind bestimmte Orientierungpunkte erforderlich. Diese habe ich in den sehr informtiven Beiträgen von Claudia Bremer und in einem Handout mit dem Focus auf Unternehmen gefunden.

    Legt man die Heterogenität der Teilnehmenden zu Grunde, dann sehe ich keinen Anlass zwischen xMOOC und cMOOC zu unterscheiden. Dem Hangout habe ich hierzu folgendes Zitat entnommen: Der xMOOC bildet sozusagen den Rahmen der sich um den cMOOC spannt und bildet den Kern der MOOC-Konzeption.

    Claudia Bremer vertritt die Meinung, dass Präsenzseminare genauso wichtig sind und nach wie vor Bestand haben werden. Diese Aussage ist für mich eine weitere Orientierung bei der Gestaltung eines MOOC’s. Ich füge dem zuvor genannten Duo noch eine dritte Komponente hinzu, den Flipped Classroom. Durch dieses Drio wird der MOOC aufgewertet da er eine Symbiose zwischen virtuell-kollaborativ und Präsenz (Face to Face) herstellt. Ein MOOC wird somit zu einem Lehrveranstaltungsformat, das die Grenzen eines Seminars auflöst und über das Web sich nach außen öffnet. In Kombination mit dem Flipped Classroom übernehmen MOOC’s den wissensvermittelten Teil des Flipped Classroom-Konzeptes und die seminaritisch und dialogisch angelegten Präsenzveranstaltungen stellen Raum für die Anwendung und Vertiefung bereit (Zitat Claudia Bremer). In diesem Kontext erfolgt auch die Bereitstellung von Übertragungen und Aufzeichnungen von Vorlesungen Workshops und die Duchführung begleitender Präsenzseminare beispielsweise bei unternehmensinternen Weiterbildungen, womit MOOCs noch stärker in die Fort- und Weiterbildung Einzug halten und ihren Beitrag zum lebenslangen Lernen leisten könnten.

    Soweit meine Zusammenfassung meiner Eindrücke.

  3. folgende Fragen noch:

    gibt es einen Beitrag zu
    1) Eröffnungsbeitrag:
    OPEN WEEK beim #MMC13 – wann und warum ist ein MOOC offen?
    und wenn ja, wo?

    Was genau ist an den drei Aufgaben diesmal kollaborativ? Habe ich da etwas missverstanden? Das Vergeben der Lizenz muss und kann man doch nur selbst machen, oder?

    • Hallo Birgid,
      jetzt hab ich alle Links – auch den vermissten zum Eröffnungspost – aktualisiert und vervollständigt.
      Was das kollaborative Element angeht, hast Du uns voll erwischt! :-) Kollaborativ wirds nur, wenn man mit ganz viel guten Willen das Befüllen einer Flickr-Gruppe als gemeinschaftlichen Akt definiert… naja… nicht so richtig. Dafür wirds ab morgen früh wieder echt was in punkto Zusammenarbeiten geben…
      Liebe Grüße
      Dörte

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  1. [...] ist das Schlagwort in der dritten Woche des MOOC Maker-Course 2013. Eigentlich bin ich Reflektorin, aber ich nehme heute die Teilnehmer-Rolle ein – und [...]

  2. [...] habe ich mich köstlich amüsiert. Im Moment ist es noch Sonntag, 15:10 Uhr. Ich lese vier Tage #mmc13 Woche 3 nach: Tweets, Google+ Beiträge, Blogbeiträge, die Impulsbeiträge für die Woche 3. Und mache mir [...]

  3. [...] Mehr zu diesem Thema gibt es im Kursblog des #MMC13. [...]

  4. [...] dieser dritten Woche des #mmc13 stand das erste MOOC-O im Vordergrund, das da ja für “Open” steht. Ganz natürlich [...]

  5. [...] wenig hatte ich den Eindruck, wurde in der letzten Woche (3. Woche im #mmc13: Thema „Open“) diese Fragestellung gleich mitbehandelt, wobei mir die teils sehr einseitigen Positionen zu sehr [...]

  6. [...] wenig hatte ich den Eindruck, wurde in der letzten Woche (3. Woche im #mmc13: Thema „Open“) diese Fragestellung gleich mitbehandelt, wobei mir die teils sehr einseitigen Positionen zu sehr [...]



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