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Warum überhaupt anmelden? | Fragen zum MOOC Kursdesign

Weil ein MOOC qua Begriffsdefinition ein Kurs ist (wobei es auch alternative Ideen dazu gibt), und weil alle es gewohnt sind, sich zu einem Kurs (mehr oder weniger verbindlich) anzumelden, werden wir zurzeit immer häufiger gefragt, wann und wie man sich denn nun für unseren MOOC-Maker Course anmelden könne…

Tatsächlich sind wir selbst noch unschlüssig, wie wir es handhaben wollen. Nicht zuletzt deshalb, weil es vor einer Entscheidung ein paar Fragen zu klären gilt – wir sind also mitten im MOOC-Maker Prozess:

  • Es ist zum einen eine rein technische Frage: Wie bilden wir unter Verwendung eines Blogs als zentrale Anlauf- und Schnittstelle einen Anmeldeprozess ab?
  • Es ist darüber hinaus aber auch eine logistische Frage: Was soll denn mit einer Anmeldung einhergehen bzw. durch eine Anmeldung in Gang gesetzt werden? Ist damit das Abo eines Newsletters inbegriffen? Oder der Zugriff auf Materialien, die nur angemeldeten TeilnehmerInnen zur Verfügung stehen? Wird man dadurch automatisch Mitglied in einem Netwerk?
  • Und das führt letztlich zu methodisch-didaktischen Fragen in Bezug auf die Bedeutung einer Anmeldung zu einem MOOC: Soll durch die Anmeldung der Zutritt zu einer Lern Community gewährleistet werden, die sich nur und erst durch eine Anmeldung erzeugen lässt? Welchen Einfluss hat denn die Anmeldung auf den Lernprozess in einer Lerncommunity, bestehend aus über 150 TeilnehmerInnen (ab dann dürfen wir uns “massive” nennen, habe ich heute gelernt – eine Definition basierend auf Dunbars Zahl)?

Fragen über Fragen – und wir werden bis zum 1. Dezember eine Antwort finden, denn ab dem Tag wollen wir es möglich machen, sich für unserem MOOC-Maker Course 2013 anzumelden (wenn es denn so etwas wie eine Anmeldung geben wird…) Bis dahin würden wir diese Frage gern offen mit unseren Blog-LeserInnen und unseren jeweiligen persönlichen Netzwerken diskutieren. Ich eröffne an dieser Stelle die Sammlung der verschiedenen Dimensionen des Anmeldens – und ich bin gespannt, was anderen noch alles so einfällt.

Anmeldung als Planungsgrundlage

Klassischerweise nützt eine Anmeldung zu einem Kurs in erster Linie den Veranstaltern etwas, wenn sie nämlich auf dieser Grundlage planen wollen/müssen. In Abhängigkeit von der Zahl der TeilnehmerInnen wird in Präsenz-Formaten über die Größe von Seminarräumen entschieden, über die Zahl der Kopien von Skripten oder über die Methoden zur Gruppenarbeit. Und wenn ein Kurs Geld kostet, entscheidet sich anhand der Anmeldezahl, ob der Kurs stattfindet.

Das alles trifft auf einen MOOC nicht zu, denn wenn dieser – als reines Online-Format -  sowieso schon auf eine Teilnehmerzahl von über 150 ausgelegt ist, müssen alle Instrumente und Methoden, die zum Einsatz kommen, soweiso so weit skalierbar sein, dass es auf 100 (oder gar 1.000) mehr oder weniger auch nicht mehr ankommt… Wir können uns in dieser Hinsicht völlig entspannen. Wir machen den MOOC “zur Not” auch zu dritt und legen gleichzeitig alles so aus, dass auch … sagen wir mal … drei Nullen mehr daran teilnehmen können (= 3.000 .. *schwitz*).

Anmeldung als erster Schritt zum Abschlusszeugnis / Badge

Claudia Bremer hat in dem gestern auf YouTube veröffentlichten Gespräch mit Christian Spannagel (“Flipped Classroom meets MOOCs”) noch einmal erzählt (ab Minute 7:30), dass von den 1.400 angemeldeten TeilnehmerInnen im Open Course 2012 rund 900 ein Online Badge angestrebt, aber nur ca. 80  am Ende auch eines erhalten haben, weil sie die dafür notwendigen Aktivitäten vorweisen konnten. Dies zeigt, wie wichtig die Idee eines Leistungsnachweises den meisten Menschen ist. Und in der Regel beginnen die Verpflichtungen, um an ein begehrtes Abschlusszeugnis zu kommen, mit einer rechtzeitigen Anmeldung. (Ein bisschen erinnert das an Präsenzveranstaltungen, wo einem bei verspätetem Erscheinen kein “anwesend” mehr angerechnet wurde…)

Da wir in diesem MOOC auf jede Form von Lernerfolgskontrolle, Vergabe von Credits oder Badgets oder Teilnahmebescheinigungen verzichten wollen, erübrigt sich auch dieser Grund für ein Anmeldeprozedere. Wir glauben, dass sich der Mehrwert nicht durch den Nachweis der Teilnahme oder der erbrachten Leistungen ergibt, sondern durch das, was jede/r einzelne im Austausch mit anderen TeilnehmerInnen an Knoiw-how (und Netzwerkkontakten) mitnimmt.

Anmeldung als Kennzahl

Auch dieser Aspekt betrifft zunächst einmal die Veranstalter, die auf Basis der Anmeldezahlen auswerten können, wie viele der Angemeldeten letztlich wirklich “erschienen” sind, sich aktiv beteiligt haben, bis zum Schluss durchgehalten haben usw. Eine solche Evaluation ist wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung und -entwicklung. Somit ist es natürlich interessant zu wissen, wie viele Menschen sich anfänglich für den MOOC interessiert und zu einer – wie auch immer gearteten – Teilnahme entschieden haben. Doch in dem “wie auch immer” steckt meines Erachtens die Krux. Ich weiß durch eine Anmeldung nicht, ob der/die angemeldete Teilnehmer/in eventuell nur lurken möchte, sich beispielsweise schlichtweg das Abo eines Kurs-Newsletters sichern oder den Zugang zu einer Lernlattform verschaffen möchte – alles legitime und ehrenwerte Gründe, sich anzumelden! Die Bewertung einer Drop-Out Quote ist in einem MOOC meines Erachtens nicht so leicht. Was ich aus Anmeldezahlen ableiten kann, ist aus meiner Sicht deutlich begrenzt. Erfolgskontrolle muss zunächst einmal den Begriff “Erfolg” kritisch reflektieren…

Selbstverständlich wollen auch wir unseren MOOC so gut es geht evaluieren. Dafür wäre ein Anmeldeprozedere sicherlich von Vorteil, wenn wir beispielsweise die Anmeldezahl als Messung von Interesse werten. Dafür können jedoch auch andere Werte herangezogen werden, Feed-Abos zum Beispiel, Seitenaufrufe usw. Ganz abgesehen davon, dass sich Teilnahme an einem konnektivistischen MOOC, wie wir ihn durchführen wollen, doch wohl vorrangig an wo/wie auch immer veröffentlichten Beiträgen festmachen lässt. Doch das ist ein anderes Thema…

Anmeldung als Eintrittskarte

Eine Anmeldung kann bedeuten, auf diese Weise Zugang zu einer passwortgeschützen Lernplattform zu erlangen. Viele MOOCs setzen ein LMS (Learning Management System) ein, die Vermutung liegt nahe, dass so mancher MOOC zurzeit nur dazu dient, ein neues LMS einem Härtetest zu unterziehen. Sogar Georg Siemens setzt in seinem aktuellen MOOC “Current/Future State of Higher Education” auf die Lernplattform desire2learn. Die Vor- und Nachteile, die es mit sich bringt, ein LMS zur Informations- und Kommunikationsschnittstelle eines MOOC zu machen, werden wir im Rahmen des MMC13 bestimmt noch ausführlich beleuchten. Auch unsere Gründe, dies nicht zu tun, werden wir noch zur Diskussion stellen.

An dieser Stelle sei schlichtweg festgehalten: Die Anmeldung zu einer Lernplattform erübrigt sich bei uns. Also auch dafür ist sie nicht notwendig…

Anmeldung als Community bildendes Element

Jetzt wirds langsam spannend: Eine Anmeldung kann durchaus Community-bildende Effekte haben – wenn nämlich andere sehen können, dass sich jemand aus ihrem Netzwerk angemeldet hat, wenn überhaupt transparent ist, wer sich angemeldet hat. Dies kann regelrecht Sogwirkung haben. Menschen fangen an, sich gegenseitig anzusprechen (“Ach, Du auch hier”) und aufeinander zu beziehen, sie fangen an, sich intensiver miteinander zu beschäftigen (“Mal schaun, wer hier noch so angemeldet ist”), und dies auch ohne bzw. bevor die einzelnen sich durch Beiträge aktiv zu erkennen gegeben haben. Dieser Effekt ist nicht zu unterschätzen. Es könnte sein, dass ich einzig und allein aus diesem Grund FÜR einen Anmeldeprozess stimmen werde. Allerdings macht das Ganze für mich nur dann Sinn, wenn andere sehen können, WER sich angemeldet hat – das war übrigens bei den bisherigen cMOOCs im deutschsprachigen Raum und auch bei all denen von Georg Siemens und Stehen Downes nicht der Fall. Zu erkennen gab man sich in konnektivistischen MOOCs bislang durch den Hashtag oder durch den Eintrag in einer Blogliste, wie sie Stephen Downes immer generiert. Das ist allerdings schon die nächste Stufe, quasi Anmeldung 2.0, denn damit wird bereits eine aktive Teilnahme in Form eigener Beiträge in Aussicht gestellt.

Kurzum, ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die Anmeldung im üblichen Sinne entfällt und man sich quasi durch den ersten verlinkten eigenen Beitrag – ob auf Twitter via Hashtag, in einem Blog via Backlink/Trackback/Ping oder durch einen Kommentar (oder oder ode) als aktive/r Teilnehmer/in outet. Doch das ist noch nicht mein letztes Wort…

Anmeldung als Selbstverpflichtung

Da ich mich beruflich viel mit selbstgesteuertem Lernen beschäftige und hier speziell mit Fragen der Selbstmotivation, der Lernaktivierung und des Zeitmanagements, weiß ich um das Potenzial, Verabredungen mit sich selbst zu treffen. Eine Anmeldung ist ein bewusster Akt, ein “Ich tu’s!”, der auch jenseits aler Öffentlichkeit auf das eigene Verhalten eine Wirkung hat. Diesen Effekt möchte ich evtl. gar nicht missen – vielleicht ist das sogar der alles entscheidende Grund, warum es eine Anmeldung für diesen MOOC-Maker Course geben muss!

***

Warum also ist es gut und wichtig, dass man sich zu einem (diesem) MOOC anmelden kann? Sagen Sie es uns!

Wozu ist eine Anmeldung zu einem MOOC gut? Welches Bedürfnis wird bei Ihnen damit befriedigt, welche Erwartung ist damit verknüpft? Welche Konsequenzen hat Ihre Anmeldung … für Sie selbst, für die GastgeberInnen, für die anderen, die daran teilnehmen?

***

PS: Einer der nächsten Posts sollte sich dringend mit der Frage beschäftigen, ob wir in diesem MOOC / in diesem Blog unsere TeilnehmerInnen / LeserInnen duzen oder siezen sollten… Mons7, bitte übernehmen Sie! :-)

Comments
17 Responses to “Warum überhaupt anmelden? | Fragen zum MOOC Kursdesign”
  1. Ludwig sagt:

    Hallo,

    ich mach mal den Anfang mit der Frage nach dem Siezen/Duzen: ich finde dass DU eine Menge interessanter Fragen im Text stellst ;-) Die kann man gar nicht alle in einem Kommentar beantworten.

    Deine Gedanken über die Community-bildende Wirkung einer Anmeldung kann ich nachvollziehen, aber nicht bewerten welche Effekte das hat. Ich habe mich dafür gefragt ob ein MOOC, der auf eine Anmeldung für den Zugang zu Materialien setzt, sich als “open” bezeichnen kann?

    Thema “Badges”: Ist das repräsentativ, dass von “1.400 angemeldeten TeilnehmerInnen im Open Course 2012 rund 900 ein Online Badge angestrebt”? Falls ja würde ich das menschliche Bedürfnis nach einer Bescheinigung/visueller Anerkennung ja dramatisch unterschätzen – das hätte auch mittelfriste Auswirkungen auf meine Arbeit als IT-Consultant.

    Apropos, zur rein technischen Frage einer Anmeldung: Ihr verwendet offensichtlich WordPress. Mit WordPress lassen sich problemlos Seiten zugangsgeschützt schalten, und mit einem Passwort versehen. Für die eigentliche Anmeldung gibt es auch eine Menge Möglichkeiten: Über die Plugin-Verwaltung kann man sowohl nach dem Begriff “Survey” als auch “Form” suchen, und findet eine Menge Treffer, mit denen man Anmelde- und Umfrageformulare erstellen kann.
    Von mir erst die letzten Tage evaluiert ist das “WP Feedback, Survey & Quiz Manager”-Plugin > http://codecanyon.net/item/wp-feedback-survey-quiz-manager-pro/3180835 In der Basisversion kostenlos, sonst bezahlbare 20 $. Damit lassen sich systematisch E-Mail-Adressen für die Anmeldung abfragen, Erwartungshaltungen, und vieles vieles mehr

    Viele Grüße
    Ludwig

    PS: Meine Beteiligung steht schon fest. Habe mich zu ein paar Zeilen *hust* inspirieren lassen, und mal über die Verwendung von MOOC im Intranet-/Wissensmanagement-Kontext spekuliert. Der erste Teil erscheint am Montag.

    • Vielen Dank für die PlugIn-Tipps, Ludwig!
      Wir schauen uns das unbedingt genauer an.

      Was die Badges angeht, muss ich Dich tatsächlich desillusionieren: Werden Menschen (nicht nur) in unserem Land nicht dazu erzogen, für alles einen Beleg parat zu haben – warum sollte das in der Weiterbildung anders sein? :-) Wir können uns dazu im Laufe des MOOCs gern nochmal intensiver austauschen, wir werden auch noch Zahlen raussuchen, wie es sich mit den xMOOCs der Universitäten verhält. Eine Aussage von Claudia Bremer auf der Campus Innovation in diesen Tagen hat mich sehr überzeugt. Sie sagte, dass MOOCs für Studierende nicht wikrlich geeignet seien, weil sie vor allem auf anrechnungsfähige Credits aus sind und die meisten MOOCs das (noch) nicht bieten. Insofern sehe ich hier auch gar nicht die Hauptzielgruppe von MOOCs. Ich halte MOOCs für ein hervorragendes Instrument, um informelle und selbstgesteuerte Weiterbildung zu unterstützen. Autodidakten aller Länder vereinigt Euch – oder so…

      Viele Grüße!
      Dörte

      PS: Spendierst Du uns am Montag den Link zu Deinem Beitrag?

      • Ludwig sagt:

        Hallo Dörte,

        die Einschätzung teile ich was die Anwendbarkeit von MOOCs an der Uni anbetrifft. Mich als Sharepoint-Consultant interessiert ja vor allem die Anwendbarkeit in Intranet-Szenarien. Da denke ich spontan dass das auch im Unternehmen zutrifft: MOOCs im Intranet dürfen, wenn sie die “Autodidakten aller Länder” ;-) einbeziehen wollen, keine kritischen Kernprozesse damit abbilden. Es sollte sich um ein Thema handeln dass relevant ist, aber nicht unbedingt bis zu einem bestimmten nahen Zeitpunkt erarbeitet sein muss. Ich denke da eher an Themen mit explorativem Charakter …

        Wie dem auch sei, meine Artikel sind bereits geschrieben zu “MOOCs im Intranet”, und was ich mir Stand heute darunter vorstellen kann. Klar “spendier ich den Link” dazu, ich will die Ideen nämlich weiterentwickeln :-D

        Viele Grüße! Ludwig

  2. Ich mach mal den Transfer aus unserer Twitter-Diskussion:
    Grundsätzlich ist mit eine Anmeldung auch deshalb lieb, weil ich mir davon einen Benachrichtigungsservice erwarte. Selbstorganisation hin oder her – es ist eing gutes Gefühl erinnert zu werden
    …weil sich jemand für meine Teilnahme interessiert
    …weil ich einen Anlass habe meine Zeitplanung nochmal zu überprüfen
    …weil es schön ist an die Hausaufgabe erinnert zu werden und sie schon erledigt zu haben
    …usw.

    • Am meisten gefällt mir Dein erster Punkt, Jörg!
      Diese Interessensbekundung seitens der GastgeberInnen könnte sich zum schlagenden Argument entwickeln! :-) Denn ja doch, es ist mir etwas wert, dass die einzelnen TeilnehmerInnen sich wohl fühlen und motiviert sind, kontinuierlich aktiv teilzunehmen.Und ich tue gern etwas dafür. Insofern sehe ich meine Rolle als GastgeberIn vor allem auch als Community Managerin…

  3. w-alter sagt:

    Anmeldung, wenn sie auch pseudonym sein darf, erleichtert die Kommunikation und die Übersicht, ohne zu sehr zu fordern. Deshalb ja.
    Und Doosie: muss man nicht zwingend festlegen. Ich tendiere generell zum Du, und darf das inzwischen altersbedingt meist auch vorschlagen. Aber ich würde keine Vorschrift daraus machen.
    Ich bin jedenfalls gespannt auf das Folgende! PS Es gibt Rechtschreibprüfungen ;)

    • Lieber Walter,
      inwieweit erleichtert eine Anmeldung die Kommunikation? Welche Effekte erhoffst Du Dir von Deiner Anmeldung? Rechnest Du mit einem Newsletter, hoffst Du auf die Einsicht in eine Teilnehmerliste?
      Ich freue mich, dass Du dabei bist!
      PS: Ich hab den Artikel nochmal Korrektur gelesen… :-)

  4. Sperling sagt:

    Hallo,

    eine Anmeldung würde für mich bedeuten:
    - dass ich auf Support hoffen kann. Sicherlich auch für alle anderen wichtig, die zum ersten Mal an einem MOOC teilnehmen,
    - eine kontinuierliche Beteiligung und deswegen wären Badgets schon ein Anreiz

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