MOOC-Didaktik

Didaktik – im Vorfeld ein heiß begehrtes Wochenthema, jetzt aktuell in Woche 2!

Und heute Morgen erneut einen Guten Morgen,
liebe EduPunks, Rebellen des Lernens, Visionärinnen der Lehre 2.0 – oder wie ihr euch selbst nennen möget!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren dieswöchentlichen ImpulsgeberInnen, die fleißig vorgearbeitet haben, um uns mit ihren Denkanstößen zu bereichern. In der Didaktik-Woche sind dies:

  • Yvonne Stragies – Yvonne hat uns nicht nur mit einem anregenden Blog-Post inklusive Fragen an MOOCerInnen und PraktikerInnen konfrontiert, sondern auch noch eine mp4-Datei über Sarah, die ideale MOOCerin produziert, die mir fast ein wenig Angst macht. Aber lest/hört selbst hinein. Und zwar HIER.
  • Lore Ress – Um zum Beitrag von Lore zu kommen, klickt HIER! Sie führt uns die Veränderungen, mit denen Trainer, Coaches, Lehrer und Dozenten konfrontiert sind, klar vor Augen. Und stellt und benennt brisante Fragen wie: “Wenn ich (als Lehrer) nicht mehr lehre, wozu bin ich dann noch da?” oder “Wie weit “entböße” ich mich als Trainer in einem öffentlichen Kurs?” Neugierig geworden? Mehr davon nur einen Klick weit entfernt.
  • Cornelie Picht – Da muss sich jetzt aber mal grundsätzlich was ändern. Die MOOCs? Die TeilnehmerInnen. Oder gleich ganz die Perspektive? Weiterlesen HIER.
  • Dr. Jutta Pauschenwein – Den Beitrag von Jutta könnt ihr HIER finden. Für Jutta sind es gerade die unfertigen Gedanken, die sie spannend findet, die sie zum Weiterdenken anregen und zum Weitermachen. Ihr empfindet ebenso? Oder seht die Sache ganz anders? Dann kommentiert und teilt eure Einsichten hier.

Über diese extra für den #MMC13 produzierten inhaltlichen Beiträge hinaus haben wir für Euch diverse Quellen zusammen gestellt (siehe Wochenüberblick), die wir für den Einstieg das aktuelle Thema empfehlen. Darunter befinden sich so spannende Themen wie was denn nun dieser Konnektivismus sei, wie viel Aufwand ein MOOC jetzt wirklich für die Dozenten macht und warum die freie Entscheidung, mit wem man zusammenarbeiten mag, für einen MOOC relevant sein könnte.

Wochenaktivitäten

VERNETZUNG:
In Woche 1 haben wir bereits einen ersten Eindruck davon gewinnen können, was Vernetzung bewirken kann. Diese zu intensivieren, das ist das Begehr des Veranstalter-Teams für diese zweite Woche. Nicht nur zwischen uns und euch, sondern vielmehr unter euch.

Denkt in diesem Sinne an den Blog-Aggregator, den wir für Euch gebastelt haben.
Wie, ihr habt eure Beiträge dort noch gar nicht finden können? Dann nutzt dieses Eingabeformular.

PRODUKTIVITÄT: 
Vernetzung ist die eine Sache. Produktivität die weitere. Und eine solche habt ihr geballt in der ersten Woche an den Tag gelegt. Keinesfalls sollt ihr euch ausbremsen lassen. Gerne an aufgemachten Baustellen weiter baggern. :)

Lasst uns aber auch an euren Gedanken, Überlegungen, Argumenten, Erfahrungen zum Thema MOOC-Didaktik teilhaben. Ob durch Tweets, Blog-Beiträge, auf Google+… wie es euch beliebt. Und verbreitet gerne dort unsere beiden neuen kollaborativen Aufgaben:

Kollaborative Aufgaben

  • Der MOOCTOOL-Check
    Wir haben wahrgenommen, dass es – und das bereits in der 1. Woche – viel um Tools gings. Welche Tools gibt es, welche setzen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Selbstorganisation ein, welche sollten vom Veranstalter-Team unbedingt angeboten werden? Was sind für die jeweilige Verwendung Vor- und Nachteile pro Tool, … und ganz wichtig, welche Tools benutzt man eigentlich für welche “Tasks”?
    Wir freuen uns auf ebenso rege Beteiligung wie letzte Woche in der MOOC-Matrix. :)
  • Das MOOC “Rollenspiel”
    Es gibt im Rahmen des #mmc13 ja die Sonderrollen der Impulsgeber, der Reflektoren und -innen, der Experten on Air sowie der WIKI-Experten. Dies nicht zuletzt, um das Veranstalter-Team zu entlasten. Welche (weiteren?/anderen?) Rollen haltet ihr im Rahmen eines MOOCs für sinnvoll? Wie könnten diese Rollen “gestrickt” sein? Um Input wird gebeten.

Live-Session am 25. Januar

Am Freitag, 25. Januar 2013, findet von 17 bis 18 Uhr dann unser Live-Session statt – ein Hangout on Air mit dem Dr. Joachim Wedekind. Exklusiv. Zur Didaktik von MOOCs & Mehr. Das wollt ihr keinesfalls verpassen?

>> WO KÖNNT IHR DEN HoA (HANGOUT ON AIR) LIVE MITVERVOLGEN? Wie beim letzten Mal auf der howtoMOOC-Seite auf Google+, im YouTube-Kanal von Dörte und hier im Blog in einem Post, den wir aber erst am Freitag verschicken…

>> EURE LIVE-BETEILUNG: Nutzt gern wieder Twitter und Google+ für Live-Kommentare Hashtag-Kombi wie beim letzten Mal: #MMC13 #OnAir.

Ergebnissicherung

Am Ende der Woche fassen wir GastgeberInnen hier im Blog die verschiedenen Diskussionsstränge in einem eigenen Post noch einmal zusammen.

Am Ende der Woche kommen dann auch wieder die Reflektoren/innen zu Wort, die uns ein Feedback zum Wochenverlauf geben – wir sind gespannt, was Prof. Dr. Christian Spannagel, Dr. Jutta Pauschenwein und Andrea Brücken uns an Meta-Erkenntnissen für die Woche 2 präsentieren werden.

Aber jetzt geht’s erst einmal weiter mit der Woche 2. In diesem Sinne: Let the MOOC keep going!

Herzliche Grüße

Dörte, Heinz & Monika

PS: Alle MOOC-Elemente (Termine, Links usw.) für Woche 2 gibt es HIER auch noch einmal im Überblick.

 

Comments
7 Responses to “Didaktik – im Vorfeld ein heiß begehrtes Wochenthema, jetzt aktuell in Woche 2!”
  1. Werner Povoden sagt:

    ich bin heute morgen mit Neugierde an meinen Rechner um mir die neuen Impulse zu Wochhe zwei anzuschauen. Der Impulsbeitrag von Lore Ress hat als erstes meine Aufmerksamkeit geweckt. Beim Überfliegen Ihres Blogs bin ich bei dem Video von Bernhard Pörksen hängen geblieben und habe mir diesen Vortrag in voller länge angeschaut obwohl ich heute morgen einen anderen Ablauf geplant hatte. Retrospektive kann ich hier nur sagen , danke Frau Ress für diesen Beitrag. Er adressiert seht viele Punkte die in der ersten Woche hauptsächlich in Twitter diskutiert wurden. Hauptsächlich adressiert dieses Video den Themenkomplex “Medienkompetenz”. In Twitter wurden Fragen gepostet wie “Gehört zwischenzeitlich Überforderung zum Lernprozess”? oder Aussagen wie” Offene Systeme lassen alles zu, der Lerner muss die Qualität der Quelle beurteilen können. Sowohl die Frage als auch die Aussage zeigen, dass das was man inhaltlich unter Medienkompetenz versteht vielfach nur fragmentarisch vorhanden ist. Dies bringt auch der Vortrag von Bernhard Pörksen deutlich zu Ausdruck. Bei der Aussage zur Beurteilung der Quellen wurde die Antwort, welche Fähigkeiten und welche Fertigkeiten muss jemand besitzen um die Qualität eines Beitrages beurteilen zu können? Die Antwort hierauf konnte ich in keinem der von mir gelesenen Beiträge finden. Die Frage eines Teilnehmers auf Twitter ergänzt die angerissene Thematik [ .... aber braucht man nicht jede Menge Medienkompetenz, um an einem MOOC teilzunehmen) ]. Die Problematik der thematischen Verfolgung einer Diskussion auf Twitter möchte ich hier nicht anschneiden, aber auf die Beurteilung der Qualität der Beiträge möchte ich einen Hinweis od. Impuls in die Diskussion einbringen. Ich habe, zurück bis in das Jahr 1999 Artikel, Blogbeiträge und ca. 50 Masterarbeiten sowie Dissertation bezüglich des Begriffes Web 2.0 recherchiert. Die Fragestellung die ich mir hierbei gestellt habe war, “wer hat den Begriff Web 2.0 definiert. Da in einem MOOC zum überwiegenden Teil die Lerninhalte über Blogs vermittelt werden bekommt die Fragestellung nach der Qualität der Inhalte die ein Teilnehmer selbst beurteilen soll eine besondere Relevanz. Bevor ich aber die Frage beantworte möchte ich diese an die Teilnehmer dieses MOOC stellen. “Wer hat den Begriff Web 2.0 definiert”? Ich meine, wenn man von Didaktik in einem Lernkonzept wie einem MOOC diskutiert, dann sollte die Medienkompetenz schon umfänglich sein.

    • Hallo Werner,

      kannst Du mir nochmal in zwei Sätzen antworten, was genau Dein Punkt bzw. Deine Frage ist? Oder Deine These? Suchst Du nach einer Definition von “Medienkompetenz”, auf die wir uns im rahmen des MOOCm al verständigen sollten? Das wäre in jedem Fall sehr hilfreich – und sicherlich eine besondere G´Herausforderung für Heinz Wittenbrink, der sich bereits viel mit der Thematik auseinandergesetzt hat, siehe: http://wittenbrink.net/lostandfound/2010/09/netzkompetenz-medienkompetenz-oder-web-literacy/

      Vielleicht können wir Heinz mal zum Bloggen über Web Literacy im Kontext offener Lernkontexten wie diesem MOOC bewegen…

      Viele Grüße
      Dörte

      • Werner Povoden sagt:

        Hallo Dörte,

        nein, ich duche keine Definition von Medienkompetenz. Dieses Thema ist quasi mein Schoßkind und ich habe dieses Thema nicht nur aus Medienwissenschaftliche Perspektive beleuchtet sondern sondern auch aus Neurowissenschaftliche Persepktive. Die Grafik die ich Dir geschickt habe ist das Ergebnis der Forschungsarbeit. Wir, das heißt mein Team und ich, werden inspieriert durch diesen MOOC Makerkurs einen Umfangreichen Blended MOOC aufsetzen der die Inhalte in all seinen Facetten abhandeln wird. Das Thema dieses Lehrganges wird lauten: Was hat “Digitale Demenz mit Medienkompetenz” zu tun. Diesen Blended MOOC werden wir über die Lernplattform Ilias durchführen. Im Vorfeld wurde zwar schon angemerkt, was hat das mit Open zu tun wenn man sich registrieren muss? Ich vertrete die Meinung, mehr als das, was ich hier zum Teil erlebe. Wenn Twitter als Tool eingesetzt wird, kann dem in vollem Umfang zustimmen. Nur wenn andere Tools wie Facebook, Google+ einesetzt werden, werden diejenigen von der Kommunikation ausgeschlossen, die keinen Account in den genannten Tools haben bzw. sie werden indirekt dazu genötigt einen Account anzulegen um an der Kommunikation teilzunehmen. Dies verstößt meiner Meinung nach gegen das Prinzip eines MOOCs.

  2. Markus Jung sagt:

    In der Beschreibung zum “MOOCTOOL-Check” findet sich der Hinweis, dass die Ergebnisse später ins Wiki übertragen werden sollen. Ich frage mich (und euch ;-) ), warum hier nicht gleich das Wiki eingesetzt wird? – Denn ich sehe so den Nachteil, dass die Historie der Erstellung und auch ggf. begleitende Kommentare und Diskussionen verloren gehen bzw. später auf zwei Plattformen verteilt sind.

    • Hallo Markus,

      wir haben das wirklich hin und herdiskutiert mit dem richtigen Zeitpunkt fürs Wiki…

      Wir sind davon überzeugt, dass – genau so wie ein Forum – auch ein Wiki von Beginn an einiges an wirklich hochwertiger Content Produktion, wie wir es in den vergangenen Tagen erlebt haben, verhindert hätte. Es ist ein Bauchgefühl, dass ich noch nicht näher begründen kann,. doch die aktuelle Entwicklung in diesem MOOC scheint uns insofern recht zu geben, dass jede/r sich ja zurzeit darum bemühen muss, eigene Räume zur Publikation zu nutzen. Und dadurch entsteht eine wirklich beeindruckende Fülle an sehr hochwertigen Artikeln in verschiedenen Blogs. Ein Wiki zu einem frühen Zeitpunkt im MOOC hätte – davon bin ich überzeugt – zu viel Aufmerksamkeit gebunden und nicht zwingend zu vergleichbaren oder besseren Inhalten geführt. UND es hätte uns Dreien ein solches Ausmaß an Content Management und Support abverlangt, damit es “ordentlich” bleibt, das hätten wir wirklich nicht leisten können.

      Die Nachteile, die Du in Bezug auf ein Google Doc benennst, liegen auf der Hand. Doch ich denke: Die Historie ist nicht das Wichtige in diesem Stadium und die Diskussionen könten wir auch an anderer Stelle führen. Wer will, dem steht es ja auch frei, ein Tool im eigenen Blog ausführlich in der vorgeschlagenen Struktur zu beschreiben und zu analysieren.

      Ich bin gespannt, ob das Dokument und die Aufgabe angenommen wird. Wenn es jetzt nicht klappt, müssen wir alle wohl doch nochmal in der fünften Woche “nachsitzen” und direkt ins Wiki reinformulierten. ;-)

      Viele Grüße
      Dörte

      • Markus Jung sagt:

        Hallo Dörte,

        danke für deine Erläuterungen. Ich denke bestimmt, dass das Doc auch angenommen wird und werde es selbst ebenfalls annehmen. Auch gemeinsam an einem Google Dokument zu arbeiten ist ja eine sehr spannende Sache. Und gerade die Übersicht der Tools halte ich über MOOCs hinaus für viele kollaborative Aufgaben im Web für sehr nützlich und bin gespannt, was da zusammen kommt.

        Beste Grüße
        Markus

        • Boris sagt:

          Ich glaube das wiki im Vorfeld hätt ganz und gar nicht abgelenkt, Dörte. Was meinten denn die Wiki-Experten, hast du die zu Rate gezogen? Einige Stimmen im Vorfeld haben ja auch für ein “Vorher freischalten!” plädiert. Ich glaub sogar jemand vom ZUM-wiki.

          Ich glaube nicht, dass die neuen gDoc angenommen werden, zu kompliziert. Auf jeden Fall nicht so wie die Matrix, wofür das gDoc eine gute wahl war (besser als ein wiki, da Tabelle).

          Man hätte auch das Angebot von Andre annehmen und in seinem Wiki diese Aufgaben stellen können (http://www.andre-spang.de/wiki/index.php?title=MMC13_-_MOOC_Maker_Course_2013).

          Aber was red ich so viel…

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